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HOFF

Neues Soloalbum "Alien & Ewiglein"

03.02.2017

Zwei Herzen schlagen stolz in seiner Brust. So könnte man jedenfalls das künstlerische Sehnen von Dieter Hoff beschreiben, dessen zwei großen musikalischen Vorlieben Pop und Elektro sind. Diese beiden weiten Musik-Felder führt er nun auf höchst ungewöhnliche Art und Weise bei seinem Soloprojekt HOFF zusammen.

"Rosa", die vielleicht herausragende Nummer aus seinem neuen, für den 3. Februar geplanten Soloalbum "Alien & Ewiglein", ist eine atmosphärisch dichte Hybride aus elektronischer Musik und chansonhaftem Pop. "Rosa ist kaputtes Rot, eine Farbe aus Versehen, irgendwie halb tot." Mit leicht brüchiger, etwas aufgekratzter Stimme singt er diese merkwürdigen Zeilen eines Songs, den man in den frühen Morgenstunden einer langen Nacht verorten kann und der so etwas wie die Moritat für eine gescheiterte Liebe ist, Metapher auch für Menschen, die sich nicht richtig für eine Sache bekennen und entscheiden wollen. Eine technoide Mondscheinsonate, die ihre ganz eigene Faszination hat...und die neugierig macht auf HOFF, den Künstler und auf den Menschen hinter diesem Namen.

HOFF über seine Musik

"Musik ist die Gänsehaut der Seele", glaubt Hoff. "Manchmal kommen die Wände auf mich zu und dann, dann steht da das Klavier. Die Fenster gehen auf, die Gedanken fliegen los und werden zu Melodien." Hoff ist ein Geschichtenerzähler.

Hoffs Lieder sind Erinnerungen – ungeschönt und hoffnungsvoll. "Ich kann mich nicht abfinden damit", sagt Hoff. "Genau so, wie du deinen Rohrbruch reparieren musst, weil sonst das Leben in deinen vier Wänden unerträglich wäre. Vielleicht will ich ja was reparieren, was nicht zu reparieren ist – aber der Wille dazu, hält mich am Leben." Und er gebiert die Lieder, die der hässlichen Fratze der Liebe die Schönheit der Existenz entgegensetzen. Wer barfuss zweimal um die Welt gelaufen ist, so wie Hoff, der weiß, dass es diese Schönheit gibt. Die meisten gehen nicht mal mit Schuhen um die Ecke. Sie lassen sich von ihrer Angst fesseln.

"Alien und Ewiglein" hingegen ist ein Befreiungsschlag: sanft, poetisch und bestimmt.

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