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Callejon

Keine Missverständnisse

28.07.2017

Das siebte CALLEJON Album "Fandigo" ist anders als alles, was die Band bislang gemacht hat und zeigt die Düsseldorfer auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Entwicklung. 

Blanke Wut als Antrieb

Vor zwei Jahren hatten CALLEJON ihr bislang letztes Album "Wir sind Angst" veröffentlicht. "Damals ging es um die blanke Wut", sagt Sänger BastiBasti. "Wir hatten uns die Frage gestellt, was Angst mit der Gesellschaft macht. Wie wir heute sehen: sie zerfällt. Das hat uns damals so wütend gemacht, dass wir dieses Gefühl komplett zugespitzt haben: Wir sind scheiße, ihr seid scheiße, alles ist scheiße." Keine Frage, Angst ist die zentrale Triebfeder der maßgeblichen Entwicklungen der vergangenen Jahre. Ohne Angst kein Rechtsruck, kein Brexit, kein Trump. Aber die Kritik an diesen Zuständen derart plakativ auf die Spitze zu treiben, wie CALLEJON es damals getan haben - das funktioniert nur einmal. 

"Wir können und wollen vor diesem Hintergrund keine Partymucke schreiben", sagt BastiBasti. Hinzu kommt die Tatsache, dass ein musikalischer Weg - sei er noch so originell - immer nur einige Jahre lang trägt. Danach läuft man Gefahr, sich zu wiederholen. Das haben CALLEJON verstanden. 

Zielgerichtet – mit Herz und Kopf

"Wir waren ein bisschen gelangweilt von uns selbst", sagt BastiBasti. "Also haben wir uns Fragen gestellt: Wer sind wir, wollen wir weiter die harte Metalcore-Band sein, haben wir überhaupt noch etwas zu sagen?" Keine Missverständnisse: CALLEJON haben sich auf "Fandigo" keineswegs beruhigt. Aber sie setzen ihre Wut zielgerichteter ein und arbeiten darüber hinaus mit atmosphärischen Flächen, Laut-leise-Dynamik, mitreißender Melodik, neuen musikalischen Elementen und nutzen Growling, Screaming und Shouting dosierter und wirkungsvoller als je zuvor. Das Ergebnis ist ein mutiges, packendes und wegweisendes Album.

"[…] hier stimmt fast alles." (Metal Hammer)
 

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