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Biographie

Thomas Hengelbrock
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Thomas Hengelbrock gründete 1991 den Balthasar-Neumann-Chor und 1995 das Balthasar-Neumann-Ensemble als zwei professionelle Formationen aus Gesangssolisten und Instrumentalisten, die sich unter seiner künstlerischen Leitung in den vergangenen Jahren einen exzellenten Ruf erworben haben. Das Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur Moderne und folgt einer historisch informierten Aufführungspraxis auf dem jeweils angemessenen Instrumentarium.
In kleiner Besetzung und mit der Möglichkeit, auch hochvirtuose Partien mit eigenen Gesangssolisten zu besetzen, ist der Chor für Kompositionen wie Monteverdis Marienvesper bis hin zu Bachs Vokalwerken ein idealer Klangkörper. In größerer Besetzung widmet er sich der Musik des 19. Bis 21. Jahrhunderts. Aus der engen und kontinuierlichen Zusammenarbeit beider Ensembles entstehen ungewöhnliche Konzertprogramme und originelle Musiktheaterproduktionen unter Regisseuren wie Achim Freyer, Philippe Arlaud oder Thomas Hengelbrock selbst.
Nach dem Vorbild der architektonischen Engführung von Bau, Malerei, Skulptur und Garten des deutschen Barockarchitekten Balthasar Neumann strebt Thomas Hengelbrock ein intensives Zusammenspiel von Musik und anderen Künsten an. Halbszenische Aufführungen, bei denen Musik, Rezitation, Schauspiel und Tanz auf immer neue Weise miteinander kombiniert werden, sind das Ergebnis einer experimentierfreudigen Auseinandersetzung, bei der die Ensemblemitglieder nicht selten den Frack mit dem Bühnenkostüm tauschen. Neben Karnevalsmusiken des 17. Jahrhunderts oder den Metamorphosen der Melancholie, Programmen, die der Idee des barocken Welttheaters nachspüren, wurden so Bühnenmusiken wie Schumanns Manfred oder Griegs Peer Gynt im Kontext von Byrons bzw. Ibsens Dramen zu neuem Leben erweckt.

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