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Biographie

Is This The Life We Really Want? - April 2017
25 Jahre nach "Amused To Death", seinem letzten Rockalbum, das 1992 Platz erschien und Platz vier der deutschen Albumcharts erreichte, veröffentlicht Roger Waters am 2. Juni sein viertes Soloalbum. Hatte sich die ehemalige Pink Floyd-Legende auf ihrem letzten Album noch mit der Macht des Fernsehens in der Zeit des ersten Golfkrieges auseinander gesetzt, so liefert der 73-jährige Brite mit "Is This The Life We Really Want?" nun einen unerschrockenen Kommentar über die moderne Welt und die unsicheren Zeiten, in denen wir leben. Das Album steht in einer Reihe mit und ist damit ein natürlicher Nachfolger von klassischen Pink Floyd-Alben wie "Animals" (1977) und "The Wall" (1979).
Produziert und gemischt wurden die zwölf neuen Songs, die allesamt von Roger Waters stammen, von Nigel Godrich (Radiohead, Paul McCartney, Beck, U2, "From the Basement"). An den Aufnahmen waren folgenden Musiker beteiligt: Roger Waters (Gesang, Akustikgitarre, Bass), Nigel Godrich (Arrangement, Soundcollagen, Keyboards, Gitarren), Gus Seyffert (Bass, Gitarren, Keyboards), Jonathan Wilson (Gitarren, Keyboards), Joey Waronker (Drums), Roger Manning (Keyboards), Lee Pardini (Keyboards) und Lucius (Gesang) mit Jessica Wolfe und Holly Proctor.
Das Album erscheint als 180 Gramm Doppel-Vinyl-LP im Klappcover und vierfach ausklappbare Softpack-CD.


Amused To Death 2015
Das Roger Waters-Album AMUSED TO DEATH aus dem Jahr 1992 wurder 2015 in einer remastered Version neu veröffentlicht. Mit AMUSED TO DEATH sprach Waters Themen an, die in den folgenden Jahren stetig an Brisanz gewonnen haben. Der Künstler schlug Alarm, weil die Menschen mehr und mehr zu Sklaven ihrer TV-Bildschirme geworden waren, ohne sich darüber bewusst zu sein. Heute ist das Thema der Medienabhängigkeit dringlicher denn je, und so gewinnt Amused to Death 23 Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung ungeahnte Aktualität.
"Die Kritik, die ich vor [über] 20 Jahren mit meinem Album äußerte, hat heute leider immer noch Gültigkeit. Wahrscheinlich ist es 2015 sogar noch wichtiger, sich die Probleme zu vergegenwärtigen als damals im Jahr 1992," sagt Roger Waters über die Thematik des Albums.
Waters hat mit seiner Aussage völlig Recht - das Fernsehen ist dank Laptop, Tablet und Smartphone nur noch eine von unzähligen Möglichkeiten, sich von der Realität abzulenken. Und während wir gebannt auf die Displays unserer Geräte starren, verschwinden die Probleme der Welt oft genug aus unserem Blickfeld.
Die 2015er Edition von AMUSED TO DEATH wird u.a. als Blu-ray Audio im 5.1 Surround Mix und als neuer Stereomix erscheinen, remastered vom langjährigen Roger Waters/Pink Floyd Mitstreiter und Co-Produzenten James Guthrie. Das Artwork auf Cover und Gatefold wurde 2015 von Sean Evans überarbeitet, der auch bei der "The Wall Live"-Tour (2010-2013) und dem zugehörigen Film als Creative Director tätig war.
Dem Produzentenduo Roger Waters und Patrick Leonard gelang es, für AMUSED TO DEATH wahre Ausnahmekünstler anzuheuern. So drückt Gitarrenlegende Jeff Beck acht Songs seinen Stempel auf und auch die Gäste am Gesangsmikro sind Superstars: Don Henley ist auf "It's a Miracle", Rita Coolidge auf "Amused to Death" und Soulsängerin P.P. Arnold auf Part I und Part II von "Perfect Sense" zu hören.
Weitere musikalische Weggefährten von Roger Waters, denen der Hörer auf AMUSED TO DEATH begegnet, sind Andy Fairweather Low, Drummer Graham Broad, Percussionist Luis Conte und Pat Leonard, der bei mehreren Songs am Keyboard saß. Die Albumproduktion brachte Roger Waters wieder mit dem Komponisten und Arrangeur Michael Kamen zusammen, der bei The Wall für die Orchester-Arrangements zuständig gewesen war. Kamen arrangierte und leitete die Passagen, die vom National Philharmonic Orchestra für die Songs "Too Much Rope" und "What God Wants, Part II" eingespielt wurden.
" Roger Waters trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er auf den 14 Tracks seines Albums über die größten Übel unserer Gesellschaft nachdenkt. Besonders beeindruckend ist hierbei "Late Home Tonight' . Waters beschreibt auf diesem Song die kindliche, überschwängliche Freude am Fliegen, die ein US-Pilot empfindet. Allerdings ist der Mann auf dem Weg nach Libyen, um dort Bomben auf Kinder abzuwerfen."
Entertainment Weekly, September 11, 1992 (Grade A - Höchstwertung)

"Der Künstler hat die Verantwortung, die Zukunft vorherzusehen. Seine Zeitgenossen sind dafür zuständig, das schlimmste Szenario zu verhindern. Mit Amused to Death - sicher eines der provokantesten und musikalisch fesselndsten Alben des Jahrzehnts - hat Roger Waters seinen Teil des Deals erfüllt."
Timothy White, "Music to My Ears," Billboard Magazine, July 1992

Das nächste Projekt ist "Roger Waters The Wall", der Soundtrack zum von der Kritik gefeierten Film von Roger Waters und Sean Evans. Das Album bietet einen grandiosen Rückblick auf die ausverkaufte "The Wall Live"-Tournee, die zwischen 2010 und 2013 stattfand. Dort wurde erstmals seit 1990 das gleichnamige Pink-Floyd-Konzeptalbum komplett aufgeführt - ein wahres Rock'n'Roll-Spektakel, das weltweit die Fans in seinen Bann zog. 4,5 Millionen Zuschauer und über 200 Shows auf vier Kontinenten machten "The Wall Live" zur erfolgreichsten Welttournee, die je von einem Solokünstler absolviert wurde. "Roger Waters The Wall" wurde von Nigel Godrich (Radiohead, Beck, Paul McCartney) produziert. Es ist das ultimative Erinnerungsalbum an die legendäre Konzertreihe, wird aber auch diejenigen in seinen Bann ziehen, die damals nicht live dabei sein konnten und "The Wall" neu für sich entdecken wollen. Pink Floyds "The Wall" wurde erstmals 1979 veröffentlicht und war das erste erzählerische Konzeptalbum der Band. Basierend auf Waters' persönlicher Geschichte wird hier das Leben der Hauptfigur, eines traumatisierten Rockstars, erzählt. Der Protagonist kommt nicht über den Tod seines Vaters hinweg, der im Krieg verstarb und den er deshalb nie kennenlernen durfte. Auskopplungen wie "Another Brick in the Wall (Part 2)", "Run Like Hell" und "Comfortably Numb" trafen den Nerv der Zeit, wurden zu Welthits und gehören bis heute zum Standardprogramm internationaler Radiosender. 1980 bis 1981 gingen Pink Floyd mit dem Album auf Tour, die wegen der enorm aufwändigen Produktion auf 31 Shows in vier Städten beschränkt werden musste. Es dauerte bis zum Jahr 1990, bis das Publikum "The Wall" wieder live erleben konnte. Die Aufführung, eine Benefiz-Veranstaltung, fand im gerade wiedervereinten Berlin am Potsdamer Platz mit einem Aufgebot an internationalen Topstars statt. Zwanzig Jahre später konnten Konzertbesucher den Event noch einmal genießen und Millionen von Fans bewiesen, dass Message und Musik des Albums nichts an Relevanz eingebüßt haben.

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