Skip to main content

Biographie

Rebekka Karijord ist gebürtige Norwegerin und lebt in Stockholm. Sie ist Musikerin und Komponistin, schrieb Musik für über dreißig Filme, Theater- und Tanzproduktionen und nahm im Jahr 2009 ihr erstes Soloalbum auf, das 2010 mit dem Titel "The Noble Art of Lettin Go" erschienen ist. Das melancholisch- minimalistische Album stieß in ganz Europa auf lobende Kritik. Es folgten Tourneen durch Skandinavien und Europa, Fernsehauftritte für die BBC und ABC sowie das auf Karijords Song basierende Cirque Nouveaux Projekt "Wear It Like A Crown", mit dem der schwedische "Cirkus Cirkör" auf Welttournee ging.

Rebekkas musikalischer Horizont erweiterte sich mit der Zeit immer mehr und ein neues Kapitel als Künstlerin konnte aufgeschlagen werden. Aus dem Verlangen ihre Grenzen aufzubrechen; etwas Starkes, Unvollkommenes und Menschliches zu schaffen, entstanden neue Songs. Im Sommer 2011 ging Karijord mit einer Handvoll Musiker aufs Land und nahm einige der neu entstandenen Ideen auf. Nach sechswöchiger Aufnahme und schlaflosen Wochen der Reflexion, musste Rebekka schweren Herzens feststellen, dass den Songs ein letzter Schliff fehlte und ging zurück ins Studio.

Im "Gig Studio" in Stockholm wurden alle Songs erneut aufgenommen, live und mit allen Ecken und Kanten, um so nahe wie möglich an deren Entstehungsform zu kommen. Nach acht langen Dezembertagen war das Album "We Become Ourselves" fertig. Entschlossen und unverblümt präsentiert Rebekka ein rohes, ehrliches und dynamisches Album, in dem sie ihre Emotionen und Verletzlichkeit schonungslos offenbart. Orgeln, Knaben- und Männerchöre, Klavier, Gitarre und Schlagzeug fügen sich nahtlos ineinander und über allem thront Karijords gefühlvolle, stürmisch tragende Stimme.

"We Become Ourselves" ist ein Album, das sich mit dem Gegensatz zwischen Maskulinität und Femininität, der Vergänglichkeit des menschlichen Körpers und der Ehrfurcht gebietender Kraft der Natur auseinandersetzt. Das Album ist eine hemmungslose, romantische Erzählung von der bittersüßen Beziehung zwischen der Lust am Leben und der Angst vor dem Tod.

Rebekka Karijord über "We Become Ourselves": "Für mich ist das Album hedonistisch und religiös zugleich. Es ist eine Ode an die Heiligkeit und die Natur, es setzt sich auseinander mit der Besessenheit der Sexualität und den Wirrungen der Liebe. Ich wollte ein leidenschaftliches, romantisches, lebensbejahendes Album machen, das sowohl an die Melancholie als auch an meine zarte Seite anknüpft. Der erste Song geht auf meine Beziehung zu Männern ein. Deshalb habe ich zur Unterstützung meiner Stimme Knaben- und Männerchöre eingesetzt. Ich wuchs unter starken skandinavischen Frauen auf und lernte meinen Vater erst als erwachsene Frau kennen. Männer waren für mich stets ein Mysterium, das ich nie verstanden, aber trotzdem interessant gefunden habe. Im Song "Oh, Brother" versuche ich z.B. das männliche Geschlecht aus einer ebenbürtigen Perspektive zu besingen. "We Become Ourselves" ist in vielerlei Hinsicht ein Album über Dualität, ein Dasein zu zweit, dennoch steht die Einsamkeit und die Femininität mehr im Zentrum. Ich versuche mich selbst und meine Vergangenheit, die starken Frauen in meiner Familie und das Verlangen nach gleichgestellter Liebe zu verstehen und darüber Songs zu schreiben."

Newsletter

DEMO