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Biographie

Die Karriere
Neue LP "Voller Mond" - neuer Produzent: Tato Gomez - Singlehit "Macho Macho" - Gold für "Macho Macho" in Deutschland - Platz 1 für "Macho Macho" in der ZDF-Hitparade - Christian Kolonovits scheidet aus der Band aus, sein Nachfolger wird Georg Gabler - sensationelles Duett mit Reinhard Mey ("Ein Loch in der Kanne") in der TV-Sendung "Was wäre wenn" - tolles Fernsehinterview in "Heut´ abend" mit Blacky Fuchsberger


1989
Weiterführung der "Voller Mond"-Tournee, 111 Konzert in Folge - Singleerfolg und Gold für "Tango korrupti" - Goldener Pinguin vom Rennbahn Express als Auszeichnung bei der Wahl zum beliebtesten Österreicher - zweite Live-LP "Das Konzert" - Plattenaufnahmen für die neue LP "Von Zeit zu Zeit"


1990
Videodreh zum Lied "Von Zeit zu Zeit" - Fernsehshow "I am from Austria" - an Stelle von Andy Radovan kommt Mario Berger in die Band - überaus erfolgreiche Open Air-Tournee im Sommer - neue österreichische Hymne "I am from Austria" - spektakulärer Videodreh für "I am from Austria" am Großglockner - Auszeichnung mit dem "World Music Award" in Monaco - Filmmusik für die Kriminalkomödie "Café Europa" (zwei Titel "Löwin und Lamm" und "Es ist so fad im Dezernat") - Platin für "Von Zeit zu Zeit" -neues Domizil in Florida


1991
Am 25.5. kommt Sohn Florian auf die Welt - LP-Aufnahmen in Marbella - neue LP "Nix is Fix" - Doppelplatin für "Von Zeit zu Zeit" - Platin für "Das Konzert" - Hauptrolle in einer Folge der "Eurocops" - ORF-Special "Alles ist möglich", gedreht in Marbella während der Plattenaufnahmen


1992
Bis Mitte März 280 000 Fans bei seiner erfolgreichsten Tournee durch Österreich, die Schweiz und Deutschland - 8. Mai Wiener Festwocheneröffnung, 60.000 Menschen am Wiener Rathausplatz, live im österreichischen Fernsehen - im Juni Präsentation der Live-CD "I am from Austria", Doppelplatin für "Nix is Fix" - 25 Open Airs im Sommer - Platin für die Live-CD "I am from Austria"


1993
Ausstrahlung der ersten "Nix is Fix"-Show im März von ORF/ARD mit sensationeller Bewertung - Produktion der neuen CD "Brüder" in Brunn am Gebirge und Florida - Präsentation und zugleich Gold im September, Platin Anfang Dezember - als Nachfolger von Rudi Carrell Übernahme der Moderation der ARD-Sendung "Herzblatt"


1994
Ausstrahlung der zweiten "Nix is Fix"-Show im Januar in Österreich und Deutschland - Vorbereitung und Proben für die "Brüder"-Tour - 27. Februar 39-ster Geburtstag und Tourneestart: 10 Wochen durch Österreich / Deutschland / Schweiz - Auszeichnung mit der österreichischen "Romy" für den besten Showmaster - fantastisches Konzert beim Wiener Donauinselfest im Juni, Aufzeichnung läuft im Oktober im ORF unter dem Titel "Rainhard Fendrich - Lieder mit Gefühl" - in Mallorca Aufnahme des "neuen" Albums "Recycled"


1995
Geburtstagsfeier zum 40. Geburtstag mit Freunden und Wegbegleitern im Rahmen eines Konzertes im Theater an der Wien. Präsentation des Videos "Best of TV" sowie der CD "Recycled" - im Herbst endgültige Trennung von Manager Herbert Fechter, Andrea Fendrich übernimmt das Management


1996
Gemeinsam mit Bruder Harald Filmmusik für RTL-Serie "Guten Morgen Mallorca" - Pilotfilm "Fröhlich geschieden" wird im Mai und Juni abgedreht - dreht weiterhin "Herzblatt" - Gründung des "Büro Rainhard Fendrich" in Brunn - im Herbst erstmals Zusammenarbeit mit dem Produzenten Harold Faltermeyer für das neue Album "Blond" - Teilnahme an der Benefizgala "Wider die Gewalt" im Theater an der Wien - sensationelles Einzelkonzert am 23.11. in Wels - Monika Ballwein ersetzt Sabine van Baaren im Chor und Andi Steirer übernimmt von Mario Argandona den Platz an den Percussions - Ende Dezember erstmals als Zirkusdirektor bei "Stars in der Manege"


1997
Letzte Vorstellung als "Herzblatt"-Moderator - Veröffentlichung der neuen Single und CD "Blond" - Ausstrahlung von "Fröhlich geschieden" erreicht sensationelle Einschaltquoten - Gold für die Single und Doppelplatin für das Album "Blond" - Georg Gabler übergibt die Rolle des Bandleader und den Platz am Keyboard an Gary Lux - ARD dreht ein Portrait "Höchst persönlich" - große Tournee im Herbst durch Österreich / Deutschland / Schweiz / Italien. Am 10. Dezember 1997 steht er erstmals gemeinsam mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer als Austria 3 auf der Bühne des Theaters an der Wien, als Begleitmusiker engagierte er das hochkarätige Trio Ulli Bäer (Gitarren, Gesang), Gary Lux (Keyboards, Gesang), Harald Fendrich (Baß), Andi Steirer (Percussions) und Harry Stampfer (Schlagzeug).


1998
Der Erfolg des Austria 3-Konzertes schlägt Wellen und so entscheiden die drei Künstler weitere Konzerte zu spielen. Eine grandiose Tournee im März und April führt durch Österreich und Deutschland. Es gibt eine Live-CD von Austria 3, nach großem Erfolg auch Vol. 2 und "Austria 3 - Weusd' mein Freund bist...". Ab Herbst spielt Rainhard mit großem Erfolg den Anwalt "Billy Flynn" im Musical "Chicago". Am 26. Oktober erscheint "Schwerelos", der Live-Mitschnitt der Blond-Tournee. Kurze Zeit später ist auch das Video "Schwerelos" im Handel erhältlich. Ende 1998 dreht Rainhard zusammen mit Peter Weck den Fernsehfilm "Geliebte Gegner". Sein eigenes Musical "WakeUp", das er zusammen mit Harold Faltermeyer auf die Beine stellt, macht große Fortschritte.


1999
Anfang 1999 wird der Fernsehfilm "Geliebte Gegner" im ORF ausgestrahlt. In der ersten Hälfte des Jahres ist Rainhard mit "Schwerelos-Konzerten" in Österreich und der Bundesrepublik Deutschland unterwegs. Zwischendurch wird fleißig am eigenen Musical gearbeitet. Zusammen mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer tritt er als Austria 3 noch einmal bei wenigen Konzerten in Deutschland und Österreich auf. Das von Rainhard geschriebene Musical "Wake Up" wird nun von ihm gemeinsam mit Harold Faltermeyer in Mallorca überarbeitet. Ebenfalls in Mallorca lädt sich Rainhard seine Freunde Wolfgang Ambros und Georg Danzer ein, um gemeinsam an einem Musikfilm zu arbeiten. Das Drehbuch zu "Jackpot" ist eine Geschichte, die an die Nestroy-Posse "Lumpazivagabundus" angelehnt ist. Im April finden die Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm "Das Mädchen aus der Torte" unter der Regie von Peter Weck in Berlin statt. Im Juni tritt Rainhard wieder auf die Konzertbühne und es finden zuerst einige Solokonzerte statt. Anfang Juli gibt es nochmals Auftritte mit "Austria 3" in Österreich und Deutschland. Im Herbst steht Rainhard wieder vor der Kamera, diesmal wird der zweite Teil von "Geliebte Gegner" gedreht. Am 6. Dezember tritt Rainhard gemeinsam mit seinen Freunden Wolfgang Ambros und Georg Danzer und weiteren österreichischen und deutschen Künstlern gemeinsam als "Austria 3 and friends" im Raimundtheater auf. Ziel ist es, mit dem Reinerlös dieses Benefizabends ein zweites Obdachlosenheim des Vereins "Initiative für Obdachlose" zu finanzieren.


2000
Rainhard Fendrich präsentiert im Januar 2000 "Alles ist möglich - die Zehn-Millionen-Show" im ORF. Diese Show erzielte Traumquoten und einen Zuschauerrekord im ORF (8,6 Millionen Zuschauer!!!). Bei der Romy-Gala in der Hofburg wird Rainhard am 7. April zum dritten Mal Romypreisträger! Rainhard Fendrich: "Ich danke meinem Publikum!".

Er spielt im April noch einige Konzerte mit seiner Band. Am 29. April tritt er bei einer Benifizversteigerung zu Gunsten der IFO und des "Weißen Ringes" gemeinsam mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer im Casino Baden auf. Zu dritt arbeiten die Künstler weiter an dem gemeinsamen Projekt "Lumpazivagabundus". Rainhard´s eigenes Musical "Wake Up" wird von den Vereinigten Bühnen angenommen. Die Songs dazu wurden von Rainhard gemeinsam mit Harold Faltermeyer geschrieben. Im Juni finden zuerst noch Solo-Open Air-Konzerte statt. Anschließend geht Rainhard mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer ( Austria 3) auf Tour. Austria 3 ist wieder in aller Munde! Das größte Ereignis war das wunderbare Freiluft-Konzert am Pfingstmontag vor der herrlichen Kulisse des Schlosses Schönbrunn. Hier haben 12 000 Fans Austria 3 begeistert applaudiert. Am 9. September findet ein Konzert in St.Gilgen am Wolfgangsee statt. Hier stellt Rainhard das erste Lied seiner neuen CD "Männersache" vor - die Fans sind begeistert! Für diese neue CD hat Rainhard Harold Faltermeyer als Produzent gewinnen können. Im Oktober finden die ersten Auditions für das Musical im Theater an der Wien statt und Rainhard begibt sich auf Regisseur-Suche ... Nachdem Rainhard in diesem Jahr mehr als 20 Kilo abgespeckt hat, wird er nun von seiner Frau und Management überredet, seine Diäterfahrungen weiterzugeben. Er dreht das Fitness-/ Motivationsvideo "Es lebe der Sport". Die Präsentation und Goldverleihung des Videos findet am 1. Dezember statt. Jeder möchte nach Rainhards Methode schlanker werden!

2001
Rainhard befindet sich seit Anfang des Jahres im Studio um dem neuen Album den letzten Schliff zu geben. Am 18.06.2001 erscheint "Männersache", das brandneue Fendrich-Album.
Schon bei der Veröffentlichung hat die CD Männersache Goldstatus und schießt in den österreichischen Charts aus dem Stand auf Platz 1.
Zwölf Wochen lang blockiert sie die Pole Position. Innerhalb kürzester Zeit wird das Album mit Doppel-Platin ausgezeichnet. Insgesamt bleibt Männersache sieben Monate in den Top 40.
Es folgt eine Tournee durch Österreich, Deutschland, die Schweiz und Italien.

2002
Bei der Verleihung des Amadeus Awards wird er in der Kategorie Bester Sänger Pop/Rock 2002 ausgezeichnet.
Es folgen Open Airs und Ein Saitensprung im Etablissement Ronacher in Wien, eine Show mit Schlagern aus den 50er und 60er Jahren, bei der u.a. Arabella Kiesbauer und Bill Ramsey mitwirken.
Anfang November kommt die Show auf CD und DVD auf den Markt. Am 23. Dezember wird sie auf ORF2 ausgestrahlt.

Die Welturaufführung von Rainhard Fendrichs Musical Wake up am 21. September im Wiener Raimundtheater erfolgt mit dem Autor selbst in der Rolle des Jeff Zodiak.
Das dazugehörige Album erscheint Ende November. Im Zuge einer österreichweiten Umfrage der Zeitschrift NEWS wird Rainhard Fendrich zum besten Entertainer des Jahrzehnts gewählt.

2003
Bis Ende Februar steht Rainhard Fendrich weiter als Jeff Zodiak auf der Bühne des Raimundtheaters.
Zusammen mit Harold Faltermeyer beginnt er die Arbeit an seinem Album aufLEBEN. Die Aufnahmen finden auf Mallorca, in Wien und München statt.

2004
Anfang des Jahres tritt Rainhard Fendrich mit seiner Band beim Münchner Chrysanthemenball auf.
Am 3. Mai erscheint das neue Album aufLEBEN. Das Album steigt auf Platz 1 der österr. Charts ein und erreicht Platin Status. Die darauf folgende Tournee wird wieder ein großer Erfolg.


2005
Anlässlich seines 50. Geburtstages hat er das Best of Album "So weit so gut" herausgebracht, die er zusammen mit seiner Band auf Mallorca aufgenommen hat. Die CD bekam gleich am Erscheinungstag Platin. Sie enthält erstmals alle großen Hits aus der 25 jährigen Karriere von Rainhard Fendrich.

2006
Im Jahr 2006 veröffentlicht Rainhard Fendrich das Studioalbum "hier + jetzt" mit dessen Liedern er auch in D und in Österreich auf Tour geht. Im Sommer spielt er gemeinsam mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer die letzten Austria 3 Konzerte. Im November erscheint "So ein Theater" - eine Zusammenstellung ruhigerer und unbekannterer Titel aus Rainhards Karriere. Die gleichlautende Tour zeigt Rainhard in kleinen Hallen als großen Sänger und Geschichtenerzähler.

Rainhard Fendrich 2010 - Offizieller PR-Text

Ein Konzert von Rainhard Fendrich ist eine Reise in eine etwas andere, faszinierende Welt. Musik mit Macht, Worte mit Gewicht und mit vielen, schillernden Zwischentönen. Fast unglaublich, wie lange der beliebteste Austropop-Star schon ganz oben ist: 1981, ein Jahr nach seinem ersten Album "Ich wollte nie einer von denen sein", gelingt Fendrich mit "Strada del Sole" der Austro-Sommerhit des Jahres sowie seine ersten Nummer Eins in der Alpenregion! Und 2010 kann er das 30jährige Jubiläum seiner musikalischen Karriere feiern, wofür seine Plattenfirma Ariola (Sony Music) den vielseitigen Künstler, der auch als Chansonnier, Songwriter, Schauspieler, Moderator und Entertainer große Erfolge feierte, mit einem CD&DVD - Package unter dem Motto "30 Jahre Live - Best Of" ehrte. Jetzt erschien am 24.September sein erstes neues Album seit vier Jahren - "Meine Zeit". Mit einem ganz persönlichen wie originellen Blick auf unsere heutige Zeit. Von den Bussi,Bussi-Events über das In-Berufsziel "Partyluder" und den ausgeprägten Neid in dieser Gesellschaft, in der man jedoch auch noch "pures Gold" finden kann?

Hier ein Rückblick auf Höhe- und Wendepunkte sowie die Eckpfeiler dieser einzigartigen Karriere. Begonnen hat alles 1978 in Wien! Da steht der 23jährige Nachwuchsschauspieler plötzlich neben der großen Marika Rökk in der "Gräfin vom Naschmarkt" auf der Bühne des "Theaters an der Wien", weil er für ihren Partner einspringen musste. Engagements im Musical "Jesus Christ Superstar" und in "Hamlet" folgen. Nach "Ich wollte nie einer von denen sein" mit stilbildenden Liedern und dem Erfolg von "Strada del Sole" folgen 1982 mit "Schickeria" und "Oben ohne", 1988 mit "Macho Macho" und 1997 mit "Blond" vier weitere Tophits. Zehn seiner Alben (davon neun Studioalben) stehen im Laufe der Jahre auf Position Eins der Bestenliste!

Auch in Deutschland und der Schweiz schafft Rainhard Fendrich, der über 700 Lieder komponierte, mehrfach den Sprung in die Top 10 der Charts. Eine Karriere "Made in Austria", die sich schnell weit über die Landesgrenzen hinaus in Europa ausbreitet. Die glänzende Bilanz: Zahlreiche Auszeichnungen wie der "Amadeus"-Award", drei "Romys" als bester Showmaster, der "World Music Award" sowie 24xGold und 27xPlatin für seine Platten und CDs. Und ab 1997 schrieb er auch zusammen mit Wolfgang Ambros sowie Georg Danzer als "Austria 3" ein Stück Musikgeschichte.

Über die beiden letzten Jahre sagt Rainhard Fendrich: "Niemals zuvor habe ich so hart, so viel, so intensiv und parallel an so verschiedenen Projekten mitunter bis an den Rand der totalen Erschöpfung gearbeitet. Aber in meinem ganzen Leben war ich noch nie so gut drauf." Einige ganz unterschiedliche Stationen aus jüngerer Zeit: Im Fernsehen moderierte Rainhard Fendrich u.a. beim österreichischen Privatsender ATV drei Staffeln lang das Musik-Quiz "Sing and Win!" und präsentierte in der TV-Jubiläums-Show bei Carmen Nebel seine EM-Hymne "Wir sind Europa". Zudem feierte er mit dem Zwei-Personen-Stück "Nächstes Jahr - gleiche Zeit" sein Theater-Comeback (alle 62 Vorstellungen waren ausverkauft) sowie sein Operetten-Debüt als "Oberkellner Leopold" in dem Klassiker "Im Weißen Rössl" vor insgesamt 200.000 Besuchern auf der Bühne in Mörbisch am Neusiedlersee. Bei einem historischen Konzert am Rande dieser Seefestspiele spielten unter dem stürmischen Applaus der rund 6.000 Zuhörer erstmals eine Pop-Band, eine Roma-Banda sowie ein klassisches Symphonieorchester gemeinsam Werke von Rainhard Fendrich.

Sein wohl außergewöhnlichstes Goodwill-Konzert gab er vor 120 Insassen im Hochsicherheits-Gefängnis Stein in Niederösterreich. "Es war eine Anregung des Anstaltsseelsorgers zu einem ?Tag der Gefangenen', zu dem auch schon Mönche des Klosters Shaolin eingeladen worden waren. Viele Häftlinge haben geschrieben, dass ihnen meine Musik an besonders schwierigen Tagen Kraft gibt."

Als den ergreifendsten, berührendsten und zugleich schwersten Auftritt seiner Karriere bezeichnet Rainhard Fendrich das Konzert am 23. Juni 2007 beim Abschied auf der Wiener Donauinsel vor über 200.000 Menschen von seinem zwei Tage zuvor verstorbenen Freund Georg Danzer: "Durch ihn habe ich zu meiner Liebe zu Liederabenden zurückgefunden und mir das Programm ?Lieder zum Anfassen' zusammengestellt - es ist ein Weg zurück zu den Wurzeln. Ich wollte einfach wieder näher an mein Publikum heran...". Diesen Wunsch hat er sich zusammen mit seinem Pianisten Dieter Kolbeck und dem Programm "Lieder zum Anfassen" erfüllt. Mit mehr als 150 Konzerten.

2010 steht für Rainhard Fendrich (55) ganz im Zeichen des Aufbruchs zu neuen Herausforderungen. Nach der Vorstellung seiner CD "Meine Zeit" am 29.September in Wien (die zu großen Teilen auf seiner Finca auf Mallorca entstanden ist und im Studio des renommierten Musikers Edo Zanki, der u. a. schon der Producer von Xavier Naidoo sowie der "Söhne Mannheims" war, aufgenommen wurde) geht Rainhard Fendrich mit seinem neuen Programm "Meine Zeit" bis Dezember auf eine Tournee mit 25 Konzerten durch Österreich sowie Deutschland. Zudem machte ihm das Fernsehen verschiedene, sehr attraktive Angebote. Fix ist die große Musik - Castingshow "Helden von morgen" im ORF mit Rainhard Fendrich als einem der prominenten Paten. Sie startet im Oktober?


2009
Nach der "Marathon-Strecke 2008" war 2009 für Rainhard Fendrich von einer Reihe kreativer Auszeiten geprägt, in deren Zentrum die Arbeiten an dem Album "Meine Zeit" sowie für das neue Konzert-Programm in seinem Haus auf Mallorca standen. Doch es wurde auch ein Jubiläumsjahr: denn 1979 war sein erstes Album "Ich wollte nie einer von denen sein" erschienen.

Aus diesem Anlass veröffentlichte seine Plattenfirma die CD "30 Jahre Live - Best Of" am 3.Juli, auf der neben vielen Klassikern wie "Macho, Macho", "Blond" sowie unter anderem "I am from Austria" auch im Bonusteil drei Danzer-Titel zu hören sind, die unter die Haut gehen. Und das "Best of"- Jubiläumskonzert "Tollwood" am 12. Juli in München wurde zu einem spektakulären Highlight.

Auf dieses musikalische Wiedersehen nach vielen Jahren hatte sich Rainhard Fendrich sehr gefreut - nachdem er direkt nach dem Fall der Mauer in den neuen Bundesländern aufgetreten war ("Ich habe nie vergessen, wie herzlich und mit offenen Armen ich damals vom Publikum aufgenommen worden bin") kam er im Mai mit seinen "Liedern zum Anfassen" auch zu Konzerten u. a. nach Dresden, Erfurt sowie nach Leipzig. Weitere Stationen seiner Liederabende mit Dieter Kolbeck am Klavier führten ihn zudem in die Schweiz.

Das wohl ungewöhnlichste Benefiz-Konzert des Jahres fand am 24. Oktober in der Nähe von Cala Ratjada statt, wo erstmals die Kölner Kultband "Bläck Fööss" und Rainhard Fendrich unter dem Motto "Wien trifft Köln in Capdepera" gemeinsam für Menschen in Not auftraten und sangen.

2010
Hatte Rainhard Fendrich im Juli Philipp Lahm, den Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, bei seiner Heirat mit einem Live-Auftritt und dessen Lieblingslied "Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk" überrascht, so stand der 55jährige Wiener wenige Monate später selbst im Mittelpunkt einer Hochzeit. Am 04.Dezember gab er seiner Lebensgefährtin Ina Nadine Wagler in der Nähe von Berlin im engsten Familien- und Freundeskreis das Ja-Wort. Es war der private Höhepunkt eines mitunter recht turbulenten und beruflich sehr erfolgreichen Jahres.

Nachdem er u.a. als Gast in Carmen Nebels Fernsehshow in Salzburg aufgetreten war, stellte er am 27. Juni beim Wiener Donauinselfest, dem größten Musikfestival Europas, vor rund 100 000 begeisterten Fans erstmals seine Single "Luise" aus seinem neuen Album "Meine Zeit" vor. Weitere Konzert-Highlights waren neben dem "Open Air am Wolfgangsee" auch der "Sommernachtstraum" im Münchner Olympiapark mit einem eindrucksvollen Feuerwerk.

Ein großes Hallo gab es beim Treffen mit seinem alten "Herzblatt"-Team im Juni in München, zu dem der Bayerische Rundfunk für einen TV-Rückblick auf 20 Jahre der unvergessenen Fernseh-Show eingeladen hatte. Rainhard Fendrich hatte die Sendung 1993 von Rudi Carrell übernommen und bis 1997 mit großem Erfolg moderiert.

Am 29. September folgte der künstlerische Super-Act des Jahres: im Wiener "Ronacher" präsentierte Rainhard Fendrich sein neues Album "Meine Zeit", das in den österreichischen Charts sofort auf Platz 1 schoss. Wobei der Liedermacher mit seiner Band international sehr gefragter Musiker alle 15 Lieder live mit einer ebenso persönlichen wie originellen Moderation vorstellte und mit minutenlangen Ovationen gefeiert wurde: "'Meine Zeit' ist ein Album, bei dem ich mich auf das Wesentliche reduziere. Das meine momentane Lebenssituation ?Was will ich, wohin möchte ich und wo komme ich her?' widerspiegelt. Den Impetus habe ich durch den Ausspruch ?Zu meiner Zeit hat`s so was nicht gegeben' meines Großvaters bekommen. Ich möchte irgendwann meinen Kindern Rede und Antwort stehen, was es zu meiner Zeit gegeben hat. Deshalb versuche ich ganz bewusst, in diesem ?Jetzt' zu leben."

Trotz einer großen Promotion-Tour durch Österreich und Deutschland für seine neue CD gab der TV-Star in diesem Jahr noch 67 Konzerte mit seiner Band und als Duo mit seinem Pianisten Dieter Kolbeck, die sehr viele Menschen berührte wie bei der Veranstaltung für krebskranke Kinder in Salzburg und dem Gastspiel in der Münchener Philharmonie. Im Oktober übernahm er zudem in der ORF-Castingshow "Helden von morgen" die Rolle eines Profi-Coaches, der Nachwuchskünstler auf ihren Auftritt in dieser Fernsehsendung vorbereitete?

2011
Ein großer Schritt in ein neues Leben - Rainhard Fendrich und Ehefrau Ina Nadine wurden am 10.März überglückliche Eltern: "Unser Baby ist 54 Zentimeter groß, 4321 Gramm schwer und kerngesund?" Julius ist der dritte Sohn des Sängers.

Nach seiner letzten ORF-Fernsehshow "Helden von morgen" als Promi-Coach im Januar folgten u.a. weitere TV-Auftritte wie in den Talkshows "3 nach 9", "Riverboat" und bei Markus Lanz sowie anschließend eine sehr erfolgreiche Tournee mit seinem Programm "Meine Zeit". So kamen zum Open Air-Konzert auf der Festung Kufstein im Juli mehr als 5000 Besucher, trotz eines recht beschwerlichen Anmarschweges.

Über einen Stern, der jetzt seinen Namen trägt, freute sich Rainhard Fendrich ganz besonders. Am 14. April wurde er als 100. Künstler mit dem "tipp3 Walk of Stars" in der Wiener "Gasometer City" geehrt - inklusive einem Hand- und Fußabdruck. Anfang Mai folgte in Dresden der Start seiner Deutschland-Tournee "Meine Zeit" mit Band sowie insgesamt 18 Konzerten wie u. a. in Leipzig, Berlin, Nürnberg und Benediktbeuern. Eine weitere große Auszeichnung: in der ORF-Show "Österreich wählt" landete "I am from Austria" auf Platz 1, "Weus`d a Herz hast wia a Bergwerk" am Platz 3 und "Strada del sole" auf Platz 14.

Mit einem Benefizkonzert für Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen im Osten Afrikas, wovon besonders Kinder betroffen waren, trat der Liedermacher zusammen mit seiner Band im Oktober auf Mallorca im Theater von Arta auf. Den Spendenscheck übergab er dann im Dezember in der TV-Gala der Kinderhilfsorganisation "Sternstunden".

Tief betroffen war Rainhard Fendrich vom Tod von Ludwig Hirsch am 24. November: "Wie verzweifelt muss ein Mensch sein in dem Moment, wo er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Ludwig Hirsch war einer der wichtigsten Wegbereiter für österreichische Liedermacher in Deutschland, auch für mich. Er war ein Seelenfreund."

2012
Das wichtigste Projekt wurde in diesem Jahr für Rainhard Fendrich sein neues Album, an dem er immer wieder für längere Phasen und sehr intensiv u.a. in seinem Studio auf Mallorca komponierte und schrieb. Deshalb hatte er bei der Terminplanung seine Auftritte auf einige Konzerte in Österreich und Süddeutschland und auf ein ebenso außergewöhnliches wie erfolgreiches Projekt beschränkt, das im November startete. Unter dem Motto "Best of Austria" gingen erstmals EAV, Seer & Rainhard Fendrich gemeinsam auf eine Österreich-Tournee mit acht Konzerten in Wien, Salzburg, Graz, Villach und Innsbruck.
Gemeinsam mit "Opus" und "Die Echten" trat Rainhard Fendrich am 16. September bei einem Benefizkonzert für St. Lorenzen in Liezen auf: "Als wir angesprochen wurden, den Opfern der Unwetter-Katastrophe von St. Lorenzen zu helfen, haben wir sofort zugesagt. `Team Österreich Tafel` war ja schon vor Ort im Einsatz und so konnte ich als Mitglied dieser Hilfsorganisation ebenfalls einen Beitrag leisten."
Eine besondere Attraktion gab es für Fernsehzuschauer am 1. November auf ServusTV: die erste Folge von "Austropop-Legenden" über "Austria 3" mit Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich.
Zum Ende des Jahres setzte Rainhard Fendrich einen lang gehegten Traum in die Tat um - eine fünfwöchige Reise nach Fernost, die ihn nach Bali, Singapur, Indien, und Sri Lanka führte. Auf dieser Reise entstanden auch unter Palmen und am Meer mehrere Videoclips für sein neues Album "Besser wird`s nicht".
2013
Austria-Export an den Rhein - die Düsseldorfer Band "ton-3" brachte am 02.Januar "I am from Austria", für viele die zweite österreichische Nationalhymne, als rheinische Version mit dem Titel "Jebore am Rhing" heraus. Anfang Februar trat Rainhard Fendrich dann als einer der musikalischen Topstars bei der Ski-WM in Schladming auf. Doch im Brennpunkt der ersten Wochen stand für den Künstler der finale Feinschliff an seinem neuen Album "Besser wird`s nicht", das am 10.Mai veröffentlicht und in der Fernseh-Gala "Rainhard Fendrich - Besser wird`s nicht?!" von Servus TV vorgestellt wird. Aufgezeichnet wird die Sendung am 30.April in St. Wolfgang, einen Tag nach dem Konzert zugunsten der Stiftung für "Rückenmarksforschung Wings for Life" am Wolfgangsee.

Rainhard Fendrich, der mehr als zwei Jahre an seiner neuen CD gearbeitet hat und erstmals auch der Produzent ist: "Der Titelsong `Besser wird's nicht' könnte bei oberflächlicher Betrachtung etwas irreführend auf einen gewissen Erschöpfungszustand des Urhebers schließen lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Unsere Gegenwart bietet unzählige Themen, über die ein `Singer - Song - Writer' nicht nur schreiben sollte, sondern einfach schreiben muss! Solange die Politik sich in der Geiselhaft der Finanzmärkte befindet und nicht freie Entscheidungen im Sinne des Volkes treffen kann, wird es leider `eher schlechter' werden."

Das originelle Cover-Foto mit einem "Hamburger", das er selbst entworfen hat, kommentiert der Liedermacher so: "Es soll Neugierde wecken und Verwirrung stiften. Man sollte, wenn keine CDs drinnen wären, Lust bekommen, rein zu beißen. Was bedeutet ein Burger, der statt Fleisch geschmolzene CDs beinhaltet? Im Burger sehe ich das `Wappen unserer Zeit': Fast food, lecker und ohne Ballaststoffe. Die geschmolzenen CDs symbolisieren die rasche Vergänglichkeit und Austauschbarkeit der `industrialisierten (vor allem Musik-)Kunst' und den `Sondermüll', den sie zurücklässt. Kunst kann und soll sogar manchmal schwer verdaulich und bitter sein. `Schnell' und `einfach' als Vorgabe sind aber keine guten Nährböden für die Fantasie."

Und schon jetzt wirft die große Herbst-Tournee 2013 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz große Schatten voraus?

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