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Biographie

LEONIDAS KAVAKOS
Violine, Dirigent

Leonidas Kavakos hat sich als Geiger und Künstler von einzigartiger Qualität auf höchstem technischem Niveau und herausragender Musikalität etabliert. Er arbeitet weltweit mit den herausragenden Orchestern und Dirigenten und ist regelmäßiger Gast in den großen Konzerthäusern und bei den bedeutenden Festivals dieser Welt. Leonidas Kavakos ist ein Exklusiv-Künstler bei Sony Classical.

In der Saison 2018/19 war Leonidas Kavakos Artist in Residence des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Als Teil dieser Residency führte er mit Mariss Jansons am Pult das Violinkonzert Nr. 1 von Schostakowitsch und unter der Leitung von Daniel Harding Alban Bergs Violinkonzert auf. Zudem spielte er in der Doppelrolle als Solist und Dirigent Beethovens Violinkonzert und dirigierte dessen Symphonie Nr. 7. Weitere Gastspiele führten ihn u.a. zum London Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Israel Philharmonic Orchestra, San Francisco Symphony und auf China-Tour mit Konzerten u.a. bei den Orchestern in Guangzhou, Hangzhou, Peking und Shanghai. Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin präsentierte er die deutsche Erstaufführung von Lera Auerbachs Violinkonzert Nr. 4 ?Nyx: Fractured Dreams?. Weitere Tourneen führten ihn mit Yo-Yo Ma, Emanuel Ax und Klaviertrios von Johannes Brahms nach Paris, Frankfurt, Wien und London und mit Yuja Wang auf Duo-Tournee nach Europa und in die Carnegie Hall.

Die kommende Saison 2019/20 beginnt Leonidas Kavakos mit einer Festival-Tournee mit den Wiener Philharmonikern und Andrés Oroszco-Estrada, mit Stationen bei den BBC Proms und den Festivals in Luzern und Grafenegg. Gastkonzerte führen ihn u.a. zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, zum Gewandhausorchester Leipzig (Konzerte in Leipzig und Boston), den Münchner Philharmonikern (Konzerte in München und der New Yorker Carnegie Hall) und zum Chicago Symphony Orchestra. Mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France ist er in der Doppelrolle als Solist und Dirigent zu hören, ebenso mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Eine Tournee mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert führt ihn mit Bartóks Violinkonzert Nr. 2 nach San Sebastian, Barcelona, München und Hamburg. Ein kammermusikalisches Highlight der Saison stellt die kleine Residenz mit Emanuel Ax und Yo-Yo Ma in der New Yorker Carnegie Hall dar, in denen drei verschiedene Beethoven-Programmen präsentiert werden.

In den letzten Jahren baute sich Leonidas Kavakos ein starkes Profil als Dirigent auf. So dirigierte er schon das London Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Boston Symphony Orchestra, Houston Symphony, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Gürzenich-Orchester Köln, Maggio Musicale Fiorentino, Filarmonica Teatro La Fenice, Orchestre de la Suisse Romande und das Danish Radio Symphony Orchestra. Diese Saison dirigierte er das Orchestra dell?Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Budapest Festival Orchestrea, die Wiener Symphoniker, das Chamber Orchestra of Europe und das Dallas Symphony Orchestra.

Im Juni 2018 kehrte Leonidas Kavakos zurück zum Sony Classical Label, für das er zuvor schon Mendelssohns Violinkonzert und Violinkonzerte von Mozart in der Doppelrolle als Solist und Dirigent mit der Camerata Salzburg eingespielt hatte. Zuletzt erschien bei Sony Classical im Herbst 2017 die sehr erfolgreiche Einspielung von Brahms-Trios mit Yo-Yo Ma und Emanuel Ax. Im Herbst 2019 veröffentlicht Sony Classical die Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit Kavakos als Solisten und Dirigenten mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Die drei wichtigen Mentoren seines Lebens waren Stelios Kafantaris, Josef Gingold und Ferenc Rados. Im Alter von nur 21 Jahren hatte Leonidas Kavakos schon drei große Wettbewerbe gewonnen: den Sibelius-Wettbewerb 1985 und den Paganini- und Naumburg-Wettbewerb 1988.

Leonidas Kavakos ist der Gewinner des Léonie Sonning Musikpreises 2017. Dieser prestigeträchtige Preis ist die höchste musikalische Auszeichnung Dänemarks und wird jährlich an international anerkannte Komponisten, Instrumentalisten, Dirigenten oder Sänger verliehen. Frühere Preisträger waren z.B Leonard Bernstein, Benjamin Britten, Arthur Rubinstein, Yehudi Menuhin, Dmitri Shostakovich, Dietrich Fischer-Dieskau, Mstislav Rostropovich, Pierre Boulez, György Ligeti, Alfred Brendel, Daniel Barenboim und Simon Rattle.

In Athen in eine Musiker-Familie hineingeboren kuratiert Leonidas Kavakos dort jährlich eine Meisterklasse für Violine und Kammermusik, die Musiker aus der ganzen Welt anzieht und sein großes Verantwortungsbewusstsein für die Weitergabe von musikalischem Wissen und musikalischer Tradition ausdrückt. Zu dieser Tradition gehören auch der Geigen- und Bogenbau, die für Leonidas Kavakos beide ein großes Mysterium und unergründliches Geheimnis bedeuten. Kavakos spielt die "Willemotte" Stradivarius von 1734 und besitzt moderne Violinen aus der Werkstatt von F. Leonhard, S.P. Greiner, E. Haahti und D. Bagué.


Leonidas Kavakos Homepage: www.leonidaskavakos.com
Leonidas Kavakos bei Facebook: www.facebook.com/leonidas.kavakos.violin

Termine

14.11.2019
München
Konzert
16.11.2019
Hamburg
Konzert
Elbphilharmonie
03.04.2020
Berlin
Konzert
02.05.2020
Baden-Baden
Konzert

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