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Biographie

Wir befinden uns im Jahr 3 nach "Hoffnungslos Hoffnungsvoll". 300 Konzerte und 3 Echos spa?ter. Joris ist inzwischen 28 und hat sich Zeit gelassen fu?r sein zweites Album "Schrei es raus", das am 5. Oktober dieses Jahres erscheint. Es ist der gleiche Joris - diese ungewo?hnliche, warme Stimme, die mit großer Ausdruckskraft Geschichten erza?hlt und Bilder erschafft. Der gleiche erdige, ehrliche Sound, der analog und natu?rlich diese kraftvolle Stimme dynamisch unterstu?tzt und u?berall mitgeht: hoch, runter, laut, leise, gleichzeitig rau und sanft - wahnsinnig vielfa?ltig und variabel.
Und doch ist das neue Album in allem MEHR: die Stimme differenzierter, die Texte tiefer, die Inbrunst gro?ßer und der Sound progressiver und komplexer. Euphorie trifft Besinnlichkeit, in jedem Text findet sich noch eine tiefere Schicht, die erschlossen werden kann. Mit grosser Sensibilita?t widmet sich Joris den unterschiedlichsten Themen. Da kommt "DU" zuna?chst als Liebeslied daher, aber bei genauerem Hinho?ren wird klar, dass "DU" das Leben besingt und ? typisch fu?r Joris - alle Facetten zur Sprache bringt. Die Songs sind immer mehrdimensional und Joris betrachtet "das Leben" von vielen Seiten. "In all den Augen" beschreibt die Gleichzeitigkeit der Dinge: Glu?ck und Unglu?ck, Lieben und Leiden, alles findet sichtbar nebeneinander statt und ist Teil des Spektrums. Hier das Außen, dort das Innen: in "Glu?ck auf" findet Joris die perfekte Parabel fu?r die schweren Momente: ein eingestu?rzter Stollen unter Tage, in der Dunkelheit und ohne Sicht und Ausweg. Und das Lied ist dennoch ein Mutmacher, so wie es der Bergmannsgruß verspricht: "Glu?ck auf, ...es geht auf. es geht auf, es geht aufwa?rts". Joris traut sich was, probiert sich aus, geht mehr aus sich heraus und mehr in sich hinein, ist noch perso?nlicher und noch durchla?ssiger. Ein irre sympathischer Typ, der einen an sich ranla?sst, perfekt unperfekt, was die Begegnung mit ihm so einfach macht.
Joris ist in der ostwestfa?lischen Kleinstadt Vlotho aufgewachsen und lebt inzwischen in Mannheim. Nach dem Rummel um das mehrfach preisgekro?nte erste Album zieht er sich zuru?ck und verbringt Anfang 2017 einen Monat alleine im winterlichen Italien. Ein perso?nlicher Reset: alles auf Anfang, um wieder neu starten zu ko?nnen. Aber klar nehmen auch die neuen Lieder schon Form an, das Album ist im Entstehen.
Dann Spanien im Fru?hling: in der Finca mit BBQ auf der Terrasse zwischen blu?henden Mandelba?umen wird gechillt und gefeiert, aber auch kreativ gearbeitet. Freunde kommen zu Besuch, eine Bu?hne wird gebaut und musiziert. Immer dabei ist Joris? kreativer Counterpart: Keyboarder und Produzent Constantin Krieg. Hier werden die Songskizzen ausprobiert, vera?ndert, verworfen oder weiterentwickelt, die dann in neunmonatiger intensivster Studioarbeit in Berlin, Rothenburg a.d.Fulda und Mu?nchen fu?r das neue Album produziert werden.
Joris hat die Erfahrung gemacht, wie es sich anfu?hlt, wenn?s klappt. Das macht es einfacher und schwerer. Wenn es stimmt, was man sagt: das zweite Album sei das schwerste, dann hat Joris hier alles richtig gemacht.

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