Skip to main content

Biographie

Für viele Beobachter war der Finalsieg bei X FACTOR eigentlich reine Formsache. Gar zu atemberaubend hatte EDITA ABDIESKI Sendung für Sendung ihre Songs abgeliefert und immer wieder aufs Neue Jury, Studiopublikum und TV-Zuschauer mit ihrer makellosen Stimme in Erstaunen versetzt. Ob mit Power-Nummern wie "Heavy Cross" (Gossip) oder ganz sanften Balladen wie "Run" von Leona Lewis (der sie mit ihrer Performance ganz nebenbei eine Top 3 Platzierung in den deutschen Single-Charts bescherte). AM 9. NOVEMBER WAR ES DANN SCHLIESSLICH SOWEIT: DIE SCHWEIZERIN KONNTE FAST DREIVIERTEL DER ABGEGEBENEN TELEVOTING-STIMMEN AUF SICH VEREINEN UND GING MIT IHREM TRIUMPH ÜBER DAS QUARTETT BIG SOUL ALS ERSTE DEUTSCHE SIEGERIN IN DIE X FACTOR-GESCHICHTE EIN. Edita tritt damit die Nachfolge von bisherigen Siegerinnen wie Leona Lewis oder Alexandra Burke an, die heute international erfolgreiche Stars sind.

Einer der entscheidenden Momente auf dem Weg zur Krone von X FACTOR war der Auftritt am 5. Oktober. Edita präsentierte den Aretha Franklin-Klassiker "Respect" mit einer solchen Präzision und Leidenschaft, dass es nicht nur die Anwesenden im Kölner TV-Studio aus den Sitzen riss. "Für mich war es ja schon fantastisch, dass ich diesen Song überhaupt singen durfte", schildert sie den Abend aus ihrer Perspektive, "ich konnte damit zeigen: ?Hey, ich mache das gerne'. Es war auch das erste Mal, dass das Publikum aufgestanden ist. Die haben gar nicht mehr aufgehört zu klatschen! Das war ein tolles Gefühl." Und das nicht nur für EDITA.

Eine Erklärung für ihren überragenden Sieg hat EDITA nicht, aber die Eloquenz ihres Jury-Mentors, Till Brönner, hält die 26-Jährige für hilfreich: "Ich hatte mir von Anfang an Till gewünscht und ihn dann auch bekommen", schwärmt sie, "und ich denke, dass er viele Leute auch mit seiner Glaubwürdigkeit überzeugt hat." Till Brönner war es auch, der EDITA zu Recht den Beinamen "The Voice - Die Stimme" gab.

Den Gedanken, dass sich eine Quote von 74,10 % der Zuschauer-Stimmen, beim besten Willen nicht nur mit wohlfeilen Worten erreichen lässt - sondern ausschließlich mit Leistung, lässt die Bescheidenheit der Wahl-Kölnerin offenbar nicht zu. Das Jury-System, das allen Teilnehmern von X FACTOR ab der zweiten Phase der Staffel, je nach Zuordnung in ihre Kategorie (Solosänger 16 - 24 Jahre / Solosänger ab 25 Jahre / Gruppen und Duette), einen Mentor zur Seite stellte, kam nicht nur beim Publikum hervorragend an - auch der Siegerin gefiel das Element ausnehmend gut. Der Grund ist nachvollziehbar: "Wenn du dein Lied fertig gesungen hast, weißt du genau: Einer von den Dreien steht hinter dir und wird etwas Positives sagen".

Nach ihrem Sieg ging es für die Sängerin in die Berliner Numarek-Studios, wo unter der Regie von Marek Pompetzki (Sido, Shaggy, Sarah Connor etc.) die Aufnahmen für das Debu?talbum ONE begannen. "DIE MUSIK IST SEHR TANZBAR - GENAU DAS, WAS ICH WOLLTE", sagt EDITA, "MIR IST ES SEHR WICHTIG, DASS DIE SONGS MEINEN VORSTELLUNGEN ENTSPRECHEN UND DAS BRAUCHTE SEINE ZEIT." EDITA schreibt seit ihrer Jugend Songs und konnte durch ihre Erfahrung viel zum Album beitragen.

Dass EDITA bereits auf einige Erfahrung im Musikbusiness zurückblicken kann, war für die sympathische Mittzwanzigerin vor allem in der Zeit nach dem Finalsieg ein großes Plus. "Ich hatte einen Plattenvertrag in der Schweiz, habe aber gemerkt, dass es nicht zu mir passt, auf Schweizerdeutsch zu singen", erinnert sie sich. Die jugendliche Naivität gehört der Vergangenheit an: jetzt heißt es für EDITA "Vollgas geben" - schließlich will sie noch einiges erreichen. "26 ZU SEIN IST VIELLEICHT EIN VORTEIL. DIE MENSCHEN BEGEGNEN MIR ANDERS ALS ETWA EINER 19-JÄHRIGEN UND WISSEN, DASS ICH SCHON EINEN GEWISSEN EINBLICK IN DIE MUSIKWELT HATTE."

Ein weiterer Vorteil für die Siegerin von X FACTOR: durch ihre Live-Erfahrung kann EDITA - im Gegensatz zu den blutjungen Youngsters aus anderen TV-Shows - sofort auf Tour gehen, ohne sich monatelang für die Bühne fit machen zu müssen. Und auf den Moment, an dem sie die Songs ihres Albums zum ersten Mal live mit Band präsentieren kann, freut sie sich am allermeisten. Und das nicht nur wegen des Kicks vor Hunderten und Tausenden euphorisierter Fans auftreten zu können. "Es ist mir wichtig, die Leute live zu überzeugen", erklärt sie.

ONE erscheint am 18. März 2011

Newsletter

DEMO