Skip to main content

Biographie

Heavy Metal ist weit mehr als nur Musik - es ist eine Lebenseinstellung. Und keine andere Band verkörpert den Spirit des allumfassenden Metal-Lifestyles mit mehr Inbrunst, Hingabe und Wucht als Amon Amarth - Schwedens gefeierte Overlords und unbestrittene moderne Meister des epischen Heavy Metal.

Amon Amarths Stellung in der internationalen Musikszene des Jahres 2019? Über allem erhaben und unangreifbar. In den 25 Jahren ihrer Karriere vollzog die Band eine Entwicklung von bescheidenen Anfängen in den dunklen, feuchten Proberäumen ihrer Heimatstadt Tumba hin zu gefeierten Festival-Headlinern bzw. einer der kultisch verehrtesten Metal-Bands der Welt. Amon Amarth sind auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft angelangt und bereiten sich darauf vor, 2019 mit "Berserker" wieder ins Geschehen einzugreifen - dem größten, kühnsten und bombastischsten musikalischen Statement ihrer Karriere.

Amon Amarth gründeten sich 1992 und mussten auf ihrem Werdegang zu einer der größten Metalbands eine ganz harte Schule durchlaufen. Ständig bestrebt, neue Musik zu kreieren und diese live zu präsentieren, erspielten sich die Schweden zunächst kontinuierlich den Ruf als eine der wildesten Livebands, im Laufe der Zeit begegnete man auch ihren Alben mit wachsender Hochachtung und Wertschätzung. Spätestens seit dem Beginn des neuen Jahrtausends sind Amon Amarth nicht mehr aufzuhalten. Mit dem Breakthrough-Album "With Oden On Our Side" (2006) und dem mittlerweile legendären Follow-Up "Twilight Of The Thunder God" (2008) manifestierten sie ihren Status als einer der populärsten Acts der Metalszene, ihre Konzerte entwickelten sich mit jeder Tour weiter und zählen heute zu den spektakulärsten Shows im modernen Metal. All dies und mehr präsentierte die Band jüngst auf der DVD "The Pursuit Of Vikings: 25 Years In The Eye Of The Storm", die eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten der jüngeren Musikgeschichte stilvoll dokumentiert.

Doch Amon Amarth - bestehend aus Sänger Johan Hegg, den Gitarristen Olavi Mikkonen und Johan Söderberg, Bassist Ted Lundström und Drummer Jocke Wallgren - wissen, dass die Erwartungen an ihren nächsten Move noch nie größer waren als 2019 und liefern mit ihrem elften Studioalbum einen Longplayer ab, der seinem martialischen Namen "Berserker" in jeder Sekunde gerecht wird. Das Tracklisting enthält zwölf monströse Wikinger-Metal-Hymnen mit unwiderstehlichen Melodie-Hooks, Ausbrüchen roher Wildheit und Gänsehaut-Momenten voller Intensität und Dramatik. Es ist das Ergebnis der unstillbaren Kreativität und des kollektiven Wunsches einer verschworenen Schar von Musikern, ihren musikalischen Weg ohne den geringsten Kompromiss weiter zu beschreiten.

"Das letzte Album war ein Konzeptalbum, aber wir wollten nicht in die Lage kommen, dass das jetzt auf jedes unserer Alben zutreffen muss", erklärt Johan. "Wir wollten etwas Abstand gewinnen und versuchen, etwas Anderes zu machen und vielfältiger zu sein, u.a. auch was die Texte angeht. Meine Ideen stammen aus allen möglichen Bereichen, es sind Themen aus der Geschichte oder der Mythologie. Manchmal hast du aber auch plötzlich einen Gedanken im Kopf, hinter dem es keine größere Bedeutung gibt - oft ist es einfach nur ein großartiger Metal-Text, der zu einem großartigen Metal-Song passt. Und das hier sind verdammt großartige Metal-Songs!"

Von dem entwaffnenden Melodrama und den explosiven Riffs des Album-Openers "Fafner's Gold" und der bestialischen Simplizität des tobenden "Crack The Sky" zum epischen Zorn von "Raven's Flight" und dem grimmigen Storytelling von "Ironside" und "Skoll And Hati" ist "Berserker" ein Album voller Songs mit trademarkhafter Bissigkeit. Jeder Aspekt des Bandsounds wurde verfeinert, klanglich verbessert und kommt wesentlich kraftvoller daher - sowohl in punkto musikalischer Wucht als auch emotionaler Power.

Den Spirit der aufregenden neuen Songs bringt der Fast-Titelsong "The Berserker At Stamford Bridge" auf den Punkt: er erzählt die Geschichte der letzten Wikingerschlacht gegen die englische Armee im Jahr 1066 und ganz speziell von den unglaublichen Heldentaten eines Axt schwingenden Kriegers. "Die Wikinger waren von ihren Versorgungsschiffen abgeschnitten, also mussten sie über die Stamford Bridge den Rückzug antreten, mit der gesamten englischen Armee im Nacken", erklärt Johan. "Die Wikinger schickten einen einzelnen Krieger aus, der auf der Brücke die gesamte englische Armee in Schach halten sollte, die aus ca. 15.000 Männern bestand. Man sagt, dass dieser Typ, bewaffnet mit einer Dänenaxt, vierzig bis siebzig Gegner tötete, bis es letztendlich gelang, ihn zu überwältigen. Und das nur, indem sie vier Soldaten auf einem Floß ausschickten, die ihn von unten mit Speeren töteten! Es ist also die perfekte Geschichte für einen großartigen Metal-Song."

Die Aufnahmen zu "Berserker" fanden in Los Angeles unter der Regie des renommierten Studio-Gurus Jay Ruston (Anthrax/Stone Sour/Steel Panther) statt. Nach mehreren Sessions, in denen bereits unter professionellen Bedingungen Demos aufgenommen worden waren (ursprünglich mit der schwedischen Metal-Legende Peter Tägtgren, später dann mit Ruston selbst) überquerte die Band den Atlantik, um in L.A. die finalen Aufnahmen zu absolvieren, u.a. mit dem Hintergedanken, dem herkömmlichen Albumprozess neue, frische Impulse zu verpassen.

"Mit Jay zu arbeiten war toll", erinnert sich Johan. "Das Studio war fantastisch und Jays Methodik war für uns vollkommen neu - er schlug vor, dass wir immer einen Song auf einmal aufnehmen, so dass man immer zurückgehen kann und Sachen ohne große Probleme verändern, weil alles schon eingerichtet ist. Das war sehr interessant und wir hatten großen Spaß."

Bestärkt durch ihre jüngsten Triumphe und ihr unerschütterliches Durchhaltevermögen (und angetrieben von Odins Atem, der ihre Segel aufbläht wie noch nie zuvor), kehren Amon Amarth 2019 auf die Bildfläche zurück. "Berserker" beinhaltet alles, was die Fans an der Band lieben, wagt sich aber gleichzeitig mutig auf neues Territorium vor. Der Longplayer ist gleichsam Karriere-Höhepunkt und Tour-de-Force einer der hingebungsvollsten Vorkämpfer des Metal im 21. Jahrhundert, deren Marsch zu Ruhm und Ehre noch lange nicht zu Ende ist.

"Das ist für mich Amon Amarth 2.0. Wir haben uns den nötigen Freiraum gegönnt, um neue Aspekte unserer Musikalität auszuloten und herauszufinden, wer wir als Band sind. Wenn man zufrieden damit ist, wo man sich gerade befindet, welche Motivation gibt es dann, den Weg fortzusetzen? Wir wollen immer wieder Ideen entwickeln und neue Wege finden, größere und bessere Shows zu machen. Wir wollen immer wieder versuchen, jedes Detail der Band zu verbessern. Wir wollen weiterwachsen und weitermachen, solange wir die Möglichkeit dazu haben - denn dies ist verdammt noch Mal der beste Job der Welt."

Artikel zu Amon Amarth


Newsletter

DEMO