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Biographie

Verbindungen definieren Musik durch die Art und Weise, wie Noten, Melodie und Rhythmen in Bezug zueinander stehen. Tritt Musik in Verbindung mit der Gefühlswelt eines Menschen, so kann ein Song oder ein Album Stimmungen, Perspektiven oder sogar ein gesamtes Leben verändern. Für das New Yorker Pop-Singer/Songwriter-Duo A Great Big World - bestehend aus Ian Axel und Chad Vaccarino - sind jene Verbindungen zwischen Künstler und Hörer unvergleichlich kostbar. Ihr Debütalbum "Is There Anybody Out There?" ist ein Link in dieser emotionalen Kette.

Der Beweis? Als Ende vergangenen Jahres zahlreiche Menschen ihre Single "Say Something" hörten, gab es kaum jemanden, der nicht darauf reagierte. Nachdem die beiden den Song in einem aufmerksamkeitsstarken Teil der TV-Show "So You Think You Can Dance" präsentiert hatten, wurde "Say Something" zum Chart-Hit und erreichte Platinstatus. Das prägnante, melancholische Klavier und Axels himmlisch-hypnotische Stimme hatte die Herzen der Menschen auf der ganzen Welt berührt. Und einer der Menschen war Christina Aguilera.

"Wir bekamen eine Email von ihr mit einem Gedicht über den Song", erinnert sich Axel. "Sie schrieb uns, dass sie gerne mit uns arbeiten würde - das hat uns komplett umgehauen. Wir konnten es nicht glauben. Eine Woche später waren wir in Los Angeles und nahmen den Song mit ihr auf. Jetzt ist er noch universeller, man kann sich noch besser damit identifizieren und das Spektrum ist wesentlich breiter."

"Danach ging es dann aber erst richtig los", fährt Vaccarino fort. "Schon bald kam es uns so vor, als würden wir ein ganzes Leben innerhalb von ein paar Monaten durchleben."

Es folgte ein gemeinsamer Auftritt in der NBC-Show "The Voice" - mit der Folge, dass die neue Version in den USA auf Platz eins der iTunes Charts schoss. Dasselbe Phänomen konnte man im Anschluss an den zu Herzen gehenden Auftritt bei den American Music Awards beobachten, der weltweit für Aufsehen sorgte. Das Duo beschloss das Jahr mit einem Auftritt bei der Victoria's Secret Fashion Show und einem Silvester-Konzert im Vorprogramm von Maroon 5.

Das neue Jahr begann für die Band gleich wieder mit einem Paukenschlag: das Debütalbum "Is There Anybody Out There?" erschien (in den USA) am 21. Januar und enterte die Billboard Charts auf Platz drei.

Auf dem Longplayer finden sich Songs wie "I Really Want It", die mit brillanten Klavier-Arrangements und euphorisierenden Refrains begeistern, die den Hörer ermutigen und inspirieren. Es ist Pop mit Sinn und Verstand - und einer positiven Message.

"Es geht darum, dass wir uns alle damit abfinden müssen, dass wir nur diesen einen Moment haben", erklärt Vaccarino. "Es gibt nur das Jetzt. Es gibt keine Zukunft und keine Vergangenheit, also sollten wir genau das tun, was wir wollen."

"Der Song war ein Boost für unser Selbstvertrauen", ergänzt Axel. "Er geht zurück auf unsere Ursprünge. Wir wollten nicht in unseren Alltags-Jobs hängen bleiben. Wir wussten, dass wir die Chance ergreifen und die Kontrolle übernehmen mussten."

An anderer Stelle auf dem Album findet sich der Song "Rockstar", der den Hörer darin bestärken soll, Wünsche zu verwirklichen. "Wenn man älter wird, verliert man die eigenen Träume aus den Augen", weiß Axel. "Die meisten Menschen tun nicht das, was sie als Kind machen wollten. Die ursprünglichen Sehnsüchte sind oft verschüttet. ?Rockstar' handelt davon, wieder in Kontakt mit dem eigenen kindlichen Ich zu treten - jenem Teil, der immer noch in der Lage ist, zu träumen."

Das Stück enthält auch jene Frage, die dem Album seinen Titel gab: Is There Anybody Out There? "Einer der Gründe, warum wir Song schreiben, ist der Wunsch, uns nicht alleine zu fühlen", erklärt Vaccarino. "Wir versuchen doch alle, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten - es ist ein wesentlicher Teil des menschlichen Lebens. Außerdem hoffen wir natürlich heimlich, dass uns Außerirdische hören können".

Vaccarino und Axel begegneten sich erstmals in den Proberäumen der NYU, als sie noch auf dem College waren. Nach einigem Hin und Her 2012 gründeten die beiden Freunde schließlich A Great Big World und veröffentlichten eine EP mit sechs Songs, die sie über Kickstarter finanzierten. Diese enthielt u.a. die Viral-Sensation "Everyone Is Gay" und den Song "This Is The New Year", der in einer Folge der TV-Serien "Glee" auftauchte. Kurz darauf flatterte den beiden ein Plattenvertrags-Angebot des Sony Music-Labels Black Magnetic/Epic Records ins Haus.

Und auch für die Zukunft haben die beiden große Träume. Neben unzähligen Konzerten sind die beiden gerade dabei, ein Broadway Musical zu komponieren und jede Menge neuer A Great Big World-Songs zu schreiben. Doch letzten Endes läuft alles auf den simplen Grundgedanken hinaus, den ihr Bandname andeutet.

"Wir sind alle Teil eines großen Ganzen", konstatiert Axel. "Ich erinnere mich, als Chad und ich nach Yosemite fuhren, das war im absoluten Nirgendwo. Wir schauten zu den Sternen empor und fühlten uns sehr klein. Aber wir hatten das Gefühl, dass alles gut wird."

"Die Menschen sind nicht voneinander getrennt", sagt Vaccarino. "Wir sind alle ein Teil einer großartigen und großen Welt - a great big world."

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