The Fray
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Neues Album "Scars & Stories" erscheint am 2. März
Bei der Entstehung ihres dritten Albums „Scars And Stories“, das von Brendon O'Brien produziert wurde, ließen sich The Fray von durchaus unerwarteten Dingen inspirieren. „Wir hatten von Seeleuten aus dem 16. Jahrhundert gelesen, die nach Verlassen ihres Heimathafens tagelang die Orientierung behalten – einen Tages jedoch wachen sie auf und merken, dass sie keine Ahnung mehr haben, wo sie sind“, erklärt Isaac Slade, Leadsänger und Pianist des aus Denver stammenden Quartetts. „Die Sterne sind nicht zu sehen, der Wind ist abgeflaut und sie treiben vor sich hin. Doch auf gewisse Art und Weise akzeptieren sie die Verwirrung und das Gefühl der Verlorenheit - denn es bedeutet, dass sie weit genug von zu Hause entfernt waren und irgendwo anders ankommen werden.“
Auf „Scars And Stories” kanalisieren Slade, Gitarrist und Sänger Joe King, Gitarrist Dave Welsh und Drummer Ben Wysocki nun also ihre ganz persönliche Konfusion in atemberaubende Songs, die merklich düsterer sind als jene ihrer beiden bisherigen Alben „How To Save A Life“ (das 2005 Doppelplatin-Status in den USA) und „The Fray“ aus dem Jahre 2009 (das u.a. die Hitsingle „You Found Me“ hervorbrachte). „Wir spürten, dass wir keinen Schimmer mehr hatten, in welche Richtung wir uns bewegten oder was mit uns passieren würde“, erinnert sich Slade. „Wir waren an einem Punkt angelangt, an dem es für uns normaler war, in Singapur aufzutreten als in einem Vorort von Denver. Das ist einerseits natürlich aufregend, andererseits aber auch sehr nervenaufreibend.“
Doch trotz all der Turbulenzen konnten sich The Fray auch diesmal auf ihr feines Pop-Näschen verlassen, das ihre Art von Stadion-fähiger Rockmusik letzten Endes so unwiderstehlich macht. Bestes Beispiel: die Energie geladene, eingängige Single „Heartbeat“. „Der Song entstand in einer Phase meines Lebens, in der ich versuchte, allem offen gegenüber zu sein, was mir das Leben auch beschert“, erklärt Slade. „Ich reiste mit einem Kumpel durch Südafrika und Ruanda, und anfangs war es sehr schwer, angesichts des vielen Leids nicht die Augen zu verschließen. Doch letzten Endes traf ich so viele und inspirierende Menschen, dass die Ideen für Melodien und Texte nur so meinen Kopf fluteten“.

