The Canadian Brass
Diese Musik in meiner Werbung THE CANADIAN BRASS (gegenwärtige Besetzung: Joe Burgstaller/Trompete; Ryan Anthony/Trompete; Jeff Nelsen/Horn; Gene Watts/Posaune; Chuck Daellenbach/Tuba)sind stolz, dass sie im Jahre 2000 ihr 30jähriges Bestehen feiern konnten. Von den allerersten Konzerten in Kanada bis heute hat das Quintett einen völlig neuen Standard für Blechbläser - und nicht zuletzt der möglichen Bühnenperformance für diese Ensembles - geschaffen. Ihr großes und sorgsam ausgewähltes Repertoire umfasst über 200 Stücke, die von Bach und Wagner über Sousa, Ellington, den Beatles, bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Lucas Foss und den Purlitzerpreisträger Michael Colgrass, reichen. Im Januar diesen Jahres erschien als Jubiläums-Auftakt eine neue CD mit J.S.Bachs "Goldberg Variationen" auf RCA Victor. Das Jubiläumsjahr wird für THE CANADIAN BRASS hauptsächlich im Zeichen der Klassik stehen, einer Muskrichtung, in der die Virtuosität der fünf Musiker besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt. Von Purcell und Gabrieli bis hin zu einem neuen Werk von Lucas Foss, passenderweise "Celebration" betitelt, reicht das Repertoire - aber natürlich wird auch dem Jazz, einem weiteren Gebiet, auf dem THE CANADIAN BRASS wahre Meister sind, gebührend Referenz erwiesen. Eine kürzlich erschienene CD mit einer Auswahl von Duke Ellington Stücken wurde sogar für den GRAMMY nominiert - ein weiterer Beleg für die Ausnahmeerscheinung des Quintetts in der klassischen Musikwelt. Sie haben mit ihrer Show, in der es ihnen gelingt, mit feinsinnigem Humor und riesiger Spielfreude vom ersten Ton an eine Verbindung von Musikern und Zuschauern zu erzeugen, ein völlig neues Publikum für Blechbläser-Ensembles erschlossen, das mittlerweile zwei Generationen umfasst.Bierernst und steif gespielten Vortrag des Repertoires sucht man bei THE CANADIAN BRASS glücklicherweise vergebens!Weser Kurier 29.4.00:So leichtfüßig die fünf Herren über die Bühne joggten, so nonchalant präsentierten sie den ganzen Abend über ihr Verständnis von Konzert.So gab es also zu jedem Werk eine nicht immer ganz ernst zu nehmende Einführung im Zweisprachenmix, gefolgt von einer hinreißenden Interpretation.Das Publikum tobte - zu Recht.

