Sol Gabetta

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Il Progetto Vivaldi, die zweite CD von Sol Gabetta, war ein Riesenerfolg und entwickelte sich zu einem Dauerbestseller. Jetzt erscheint der Nachfolger "Il Progetto Vivaldi 2", auch diesmal wieder mit drei schwungvollen Cello-Konzerten von Vivaldi. Diese hatte er für das Mädchenorchester des Ospedale della Pietà in Venedig komponiert, vielleicht passen sie deswegen so gut zu Sol Gabetta. Begleitet wird sie das erste Mal von ihrem eigenen Ensemble, der Cappella Gabetta, die sie zusammen mit ihrem Bruder, dem Violinisten und Dirigenten Andres Gabetta gegründet hat. Das Barockensemble setzt sich aus handverlesenen und befreundeten Alte Musik-Spezialisten zusammen. Auf der CD sind neben den drei Cellokonzerten b-Dur, g-Moll, a-Moll und einer Sonate auch zwei Cello-Konzerte von Zeitgenossen Vivaldis zu hören: ein wunderschönes Cellokonzert des Neapolitaners Leonardo Leo und als Besonderheit die Weltersteinspielung des Cellokonzerts in d- Moll von Giovanni Benedetto Platti, welches in der Nähe von Würzburg entdeckt wurde. Die eingespielten Werke verbinden virtuose Ansprüche, schwungvolle Tempi und anmutige Melodien. Das Ergebnis ist eine CD, die einfach gute Laune macht.

"mitreißende Virtuosität, gekonnte Musikalität und fantastische Tongebung im Vortrag."
(Kulturnews)

"Der wunderbare Klang des von Ferdinando Gagliano 1781 in Neapel gebauten Cellos […] bestimmt wesentlich die intime, tief berührende Ausdruckskraft dieser großartigen Musik."
(Applaus)

"…egal, was sie spielt - bei ihr geht auf den vier Cello-Saiten ständig die Sonne auf. […] Mit wärmender Innigkeit, schmelzendem Ton und glühender Brillanz küsst La Gabetta da drei selten zu hörende Concerti des venezianischen Barockstars unnachahmlich wach."
(Sono Online)

"Das ist purer Barock, mal überschäumend lebenslustig, dann in melodiöser Andacht, ganz nah an der menschlichen Stimme, Gabetta musiziert in einer wundergleichen Balance aus höfischer Noblesse und virtuosem Draufgängertum…"
(WAZ)

"Schön, intelligent (sechssprachig!) und ein Ausnahmetalent: Viele sehen in der Cellistin Sol Gabetta die Nachfolgerin der legendären Jacqueline du Pré. Mit "Il Progretto Vivaldi Due" knüpft die Argentinierin jetzt musikalisch nahtlos an ihr Vorgänger-Album von 2007 an. Filigran eingespielt, mit schwungvollen Tempi und anmutigen Melodien - virtuoser kann man Vivaldi nicht interpretieren."
(Freundin)

"Gabetta: Barocke Feinkost. […] Vor allem Plattis Konzert in d-Moll verblüfft in den Eckesätzen durch eine kontrapunktische Meisterschaft, die eine gute Kenntnis der Kompositionstechniken Bachs erkennen lässt. Wiederum hat sich Sol Gabetta - von der "Cappella Gabetta" unter Leitung ihres Bruders Andres Gabetta wird sie stilsicher unterstützt - für die Aufnahme ein mit Darmsaiten bespanntes Instrument von Gagliano aus dem Jahre 1781 ausgeliehen. Ihrem Spiel verleiht das einen besonders warmen Ton. Oberflächliche Brillanz strebt sie ebenso wenig an wie emotionalen Vorwärtsdrang. Stattdessen herrscht ein nobles, werkergebenes Spiel auf technisch perfektem Niveau ohne jede persönliche Eitelkeit. Eine Fundgrube für Freunde edler barocker Feinkost."
(Osnabrücker Zeitung)

"CD der Woche- Haarscharf umschifft Sol Gabetta auf ihrer CD eine Klippe, wenn sie sich ihrem impulsiven Zeitempfinden hingibt, die alte Musik nämlich willkürlich zu modernisieren. Sie will die allzu bekannte Musik lebendig erhalten und mit ihrem persönlichen Stil einfärben. […] Das gelingt ihr umso besser, indem sie Vivaldi relativiert - durch seine unbekannten Zeitgenossen wie Leonardo Leo und Giovanni Benedetto Platti. Leo war ein Neapolitaner, der viel opernhafter komponierte als Vivaldi. Und Platti war Musiker am Hofe der Grafen und Erzbischöfe Schönburg in Würzburg. Die beiden Unbekannten Vivaldi zur Seite gestellt zu haben, ist ein großer Verdienst Sol Gabettas. Und dass sie sich in deren Musik hineinversenkt hat, fast intensiver noch als in die Vivaldis, muss man der Star-Cellistin noch höher anrechnen.
Spannend ist zu erleben, wie die so athletisch aufspielende Gabetta die virtuosen schnellen Passagen brillant meistert - bisweilen etwas scharfkantig - aber ihre ganze Seele schließlich in den gesanglichen langsamen Sätzen offenbart."
(RBB Kulturradio)

CD der Woche
"Diesmal präsentiert uns die Cellistin Sol Gabetta die weniger bekannten Facetten des Komponisten Vivaldi: seine kantablen Linien und seine Empfindsamkeit. Sol Gabetta gestaltet farbenreich und ausdrucksvoll […]. Konzertmeister Andrés Gabetta und die Cappella Gabetta folgen ihrer Solistin auf Schritt und Tritt und spielen so flexibel wie ein Streichquartett. […] Die hellwache Alarmbereitschaft des Ensembles zeigt sich aber auch, wenn Sol Gabetta innerhalb eines Takts das Tempo ausbremst und alle mitziehen. Durch solche kleinen Überraschungen bleiben die Interpretationen immer lebendig - bei Vivaldi durchaus keine Selbstverständlichkeit. Und dann hat Sol Gabetta auch noch zwei Zugaben parat: je ein Konzert von Leonardo Leo und, als Ersteinspielung, von Giovanni Benedetti Platti - beide Zeitgenossen von Vivaldi. Vor allem Plattis Stück ist eine echte Entdeckung, mit seiner Mischung aus virtuoser Spritzigkeit und eng gewobener Stimmführung. Der kammermusikalische Dialog zwischen Solistin und Orchester, ihre Sorgfalt und die gemeinsame Spielfreude sind die großen Trümpfe dieser Aufnahme. Eine schöne CD, nicht nur für Vivaldi-Fans."
(NDR Kultur)

"Vielleicht ist es nun endlich doch soweit, dass man nicht mehr vor der Entscheidung steht: Wähle ich die Interpretation eines hochvirtuosen, bekannten und geschätzten Klassik-Stars oder höre ich mir lieber die historisch korrektere Aufnahme mit einem Spezialisten-Ensemble an? Mit der neuen Vivaldi-CD von Sol Gabetta kann man durchaus beides haben. […] Sol Gabettas zweite Vivaldi-CD […]: Freunde der historischen Aufführungspraxis werden sich mit ihr genauso anfreunden können wie die Fans schöner, runder und virtuoser Cello-Klänge."
(WDR3)

"Schon mit ihrem ersten Progetto Vivaldi vor einigen Jahren hat Sol Gabetta die Musikwelt begeistert, jetzt glänzt sie wieder und entführt uns erneut mit ihrem Barockcello in die höfischen Säle, Musik zwischen glänzendem Gold und edlem Marmor. Nicht auszudenken, wie sich die barocken Komponisten um diese fesselnde Musikerin gerissen hätten. […] Ein Album, das besticht. Nicht nur durch Sol Gabettas Verve und spieltechnische Meisterschaft, durch ihren silbernen Klang, für den man sie so lobt, sondern auch durch die inspirierende Begleitung der Cappella Gabetta und eine Werkauswahl, die schon jetzt neugierig macht auf das nächste Projekt."
(hr2 Kultur)

"Unter anderem kann man auf ihrer neuen CD zwei speziell für den Grafen komponierte Cellokonzerte von Antonio Vivaldi hören. Und sogar eine Ersteinspielung: Es ist das D-Moll-Konzert von Giovanni Benedetto Platti aus dem Spätbarock. Hinreißende Musik mit klangvollen Melodien im ersten Satz, einem Adagio voller herbsüßer Harmonien und einer stürmischen Schlussfuge."
(5 von 5 Punkten)
(Financial Times Deutschland)

"Das französisch-argentinische Energiebündel Sol Gabetta kann nicht nur Romantisches spielen, sondern überzeugt auf dieser CD auch als stilsichere Interpretin auf dem Barockcello. Dabei unterstützen die Musiker ihres eigenen, mit historischen Instrumenten bestückten Orchester Cappella Gabetta das emotionspralle Spiel […] exzellent…"
(Stuttgarter Nachrichten)

"[…] gerade bei Platti gibt es expressive Verdichtungen und geschickte, polyphone Fingerübungen, mit denen sich der an deutschen Fürstenhöfen umtriebige Komponist als konkurrenzfähig zu seinem großen Landsmann [Vivaldi] erweist. […] An ihrem Barock-Instrument achtet Gabetta streng auf den großen melodiösen Bogen und aufs verlockend Anmutige. Und selbst spieltechnischen Komplikationen wie im Finalsatz des g-Moll-Konzerts stellt Gabetta eine kostbare Empfindsamkeit gegenüber, um den Grad des ´Erzählerischen´ spannungsvoll zu erhöhen."
(Rondo)

Tracklist

Trackdetails anzeigen
  • 01.
    Sol Gabetta - I. Allegro 04:01
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  • 02.
    Sol Gabetta - II. Largo 03:02
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  • 03.
    Sol Gabetta - III. Allegro 03:47
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  • 04.
    Sol Gabetta - I. Allegro 03:59
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  • 05.
    Sol Gabetta - II. Adagio 03:55
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  • 06.
    Sol Gabetta - III. Allegro 02:51
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  • 07.
    Sol Gabetta - I. Andante 04:13
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  • 08.
    Sol Gabetta - II. Adagio 03:38
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  • 09.
    Sol Gabetta - III. Allegro 03:42
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  • 10.
    Sol Gabetta - I. Preludio. Largo 03:54
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  • 11.
    Sol Gabetta - II. Allemanda. Andante 02:33
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  • 12.
    Sol Gabetta - III. Sarabanda. Largo 03:52
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  • 13.
    Sol Gabetta - IV. Giga. Allegro 02:11
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  • 14.
    Sol Gabetta - I. Andantino grazioso 03:58
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  • 15.
    Sol Gabetta - II. Con bravura 02:57
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  • 16.
    Sol Gabetta - III. Larghetto, con poco moto 03:53
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  • 17.
    Sol Gabetta - IV. Allegro di molto 01:19
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  • 18.
    Sol Gabetta - V. Fuga 02:29
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  • 19.
    Sol Gabetta - I. Non tanto allegro 03:41
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  • 20.
    Sol Gabetta - II. Adagio 03:04
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  • 21.
    Sol Gabetta - III. Alla breve. Fuga 04:01
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