Running Wild

Diese Musik in meiner Werbung
<b>Die Zeitschrift Rock Hard bezeichnete Rolf Kasparek einmal als "Mr. German Metal". Und das einzige noch verbleibende Gründungsmitglied des deutschen Heavy-Metal-Urgesteins Running Wild ist auch der Mastermind der Band - Sänger, Gitarrist, Songschreiber und Produzent vereint in einer Person. Mit dem Spitznamen Rock'n'Rolf und Geburtsdatum 1. Juli 1961.


Seit über 20 Jahren zählt Running Wild zu den bekanntesten und traditionsreichsten Gruppen der deutschen Heavy-Metal-Szene. Die Kontinuität in ihrer Musik, ihr Piraten-Image und ihr Bekenntnis zum "true metal" haben Running Wild eine treue Fangemeinde rund um die Welt - wie unter anderem das Gästebuch auf der <a href="http://running-wild.de" target="_blank">bandeigenen Homepage</a> belegt - verschafft. </b>


<b>1976</b>
Die Geschichte der Band, die für ihr Piraten-Image berühmt und ihre vielen Line-up-Wechsel berüchtigt ist, beginnt 1976: Rolf Kasparek alias Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre) Uwe Bendig (Gitarre), Jörg Schwarz (Bass), Michael Hoffmann (Schlagzeug) gründeten in Hamburg die Schülerband Granite Heart. Schon damals zeichnet sich ab, dass sich das Besetzungskarussell noch viele Male drehen sollte, denn zum Ende des Jahres sieht das Line-Up schon wieder anders aus: neu am Bass ist Carsten David.

<b>1979</b>
Aus Granite Heart wird Running Wild.

<b>1981</b>
Running Wild nehmen ihr erstes Demoband auf.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Uwe Bendig (Gitarre), Matthias Kaufmann (Bass), Hasche (Schlagzeug)</i>

<b>1984</b>
Ihre beiden Songs "Iron Heads" und "Bones To Ashes" werden auf dem legendären "Death Metal"-Sampler des Labels Noise Records veröffentlicht. Dort erscheint auch das Debütalbum von Running Wild mit dem Titel "Gates To Purgatory".
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Preacher (Gitarre, Gesang), Stephan (Bass), Hasche (Schlagzeug)</i>

<b>1985</b>
Running Wild bringen ihr zweites Album "Branded And Exiled" heraus, das den eigenständigen Musikstil der Band unterstreicht. Sie zählen schon jetzt zu den erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Metal-Bands und werden in einem Atemzug mit den Scorpions und Accept genannt. Die Band geht mit Sinner auf Deutschland-Tour.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Majk Moti (Gitarre), Stephan (Bass), Hasche (Schlagzeug)</i>

<b>1986</b>
Einer der Höhepunkte in der Karriere von Running Wild ist die Tour als Support der US-Superstars Mötley Crüe auf deren "Theater Of Pain"-Tour.

<b>1987</b>
"Under Jolly Roger" heißt das dritte Album von Running Wild. Seither hissen Running Wild die Piratenflagge und entern in diesem Jahr zum ersten Mal Bühnen in ganz Europa.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Majk Moti (Gitarre), Jens Becker (Bass), Stefan Schwarzmann (Schlagzeug)</i>

<b>1988</b>
Die Live-Aufnahmen der "Under Jolly Roger"-Tour werden auf CD gepresst: "Ready For Boarding" markiert gleichzeitig einen Management-Wechsel. Ende des Jahres erscheint das vierte Studioalbum von Running Wild: "Port Royal".
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Majk Moti (Gitarre), Jens Becker (Bass), Iain Finlay (Schlagzeug)</i>

<b>1989</b>
Mit "Death Or Glory" steht das nunmehr fünfte Studioalbum von Running Wild in den Plattenläden, das sich mehrere Wochen lang in den europäischen Charts festsetzt. Als Single wird der Song "Bad To The Bone" ausgekoppelt.

<b>1990</b>
Ein erfolgreiches Album will auch live zum Publikum gebracht werden. Die Fans danken es der Band auf der "Death Or Glory"-Tour mit ausverkauften Konzerten. Parallel zur Tour wird die Mini-LP "Wild Animal" veröffentlicht.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Majk Moti (Gitarre), Jens Becker (Bass), Jörg Michael (Schlagzeug, nur auf Tour)</i>

Im gleichen Jahr ein weiterer Wechsel:
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Axel Morgan (Gitarre), Jens Becker (Bass), AC (Schlagzeug)</i>

<b>1991</b>
Die Maxi-Single "Little Big Horn" steigt bis auf Platz 34 der Single-Charts in Deutschland - ein gelungener Auftakt zur Veröffentlichung des Albums "Blazon Stone"! Mit der Best-Of-CD "The First Years Of Piracy" werden die ersten fünfzehn Bandjahre abgeschlossen. Es folgt eine erfolgreiche Tour mit den Bands Raven und Crossroads.

<b>1992</b>
"Pile Of Skulls" ist der siebte Streich von Running Wild. So düster wie der Titel des Longplayers sind auch die gesellschaftskritischen Themen: Korruption und Verstellung. Live lässt es die Band bei der Tour im darauf folgenden Jahr mit einer monströsen Bühne und massig Pyrotechnik richtig krachen. Als Single wird der Song "Lead Or Gold" ausgekoppelt.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Majk Moti (Gitarre), Thomas Smuszynski (Bass), Stefan Schwarzmann (Schlagzeug, wie schon 1987)</i>

<b>1994</b>
Die Single "The Privateer" ist der Vorbote des Albums "Black Hand Inn", das zu den erfolgreichsten Running-Wild-Alben zählt.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Thilo Hermann (Gitarre), Thomas Smuszynski (Bass), Jörg Michael (Schlagzeug, wie schon 1990)</i>

<b>1995</b>
Nach den "Summer Metal Meetings", bei denen Running Wild mit Bands wie <a href="http://www.backpage.de/bp/artistdetails.do?Kuenstler_Nr=72355" target="_blank">Rage</a> und Grave Digger aufgetreten sind, bringen sie Ende Oktober mit "Masquerade" das erste Album einer lose zusammenhängenden Konzept-Trilogie heraus. In der Trilogie geht es um die dramatische Schlacht zwischen Licht und Finsternis. Am Ende der "Masquerade"-Tour 1996 feiern Running Wild ihr zwanzigjähriges Bandjubiläum und gehen danach in eine verdiente Pause.

<b>1998</b>
Das neunte Running-Wild-Album "The Rivalry" ist das erste, das bei dem Label Gun Records im Frühjahr 1998 veröffentlicht wird.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Thilo Hermann (Gitarre), Thomas Smuszynski (Bass), Chris Efthimiadis (Schlagzeug, nur auf Tour)</i>

<b>1999</b>
Bei Noise Records erscheinen die Running-Wild-Klassiker wie "Death Or Glory", "Blazon Stone", "Pile of Skulls", "Black Hand Inn" und "Masquerade" in einer 'remastered version' inklusive Bonustracks.

<b>2000</b>
Das elfte Studioalbum "Victory" ist der dritte und letzte Teil der Licht-gegen-Finsternis-Trilogie.

<b>2002</b>
Ende Februar machen Running Wild das Dutzend mit ihrem Album "The Brotherhood" voll. Als Vorgruppe nehmen sie Rebellion (die Band um Ex-Grave Digger Uwe Lulis) vom 20. bis 30. März mit auf Tour.
<i>Line-Up: Rock'n'Rolf (Gesang, Gitarre), Bernd Aufermann (Gitarre), Peter Pichel (Bass), Matthias Liebetruth (Schlagzeug)</i>