Paul Potts

Diese Musik in meiner Werbung Es gibt nicht viel, das Paul Potts aus der Ruhe bringen kann. Ob er für tausende Fans auf der ganzen Welt singt oder für die britische Königin: der sympathische Brite geht mit seinem Erfolg gelassen um. Trotz der plötzlichen Euphorie um seine Person ist es ihm gelungen, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu bleiben.

Mit seiner Version von Nessun Dorma zog er vor drei Jahren erst den gesamten Saal bei der Casting-Show "Britain's Got Talent" und dann auch den Rest der Welt in seinen Bann. Über 13 Millionen Menschen sahen zu und waren zu Tränen gerührt.
Dass Paul den Wunsch Opernsänger zu werden zu diesem Zeitpunkt eigentlich bereits aufgegeben hatte, ist heute nur schwer nachvollziehbar. Brotlose Kunst, räumte er ein. Dann warf er die Münze, ließ das Schicksal entscheiden - und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

2007 veröffentlichte er sein mit Sehnsucht erwartetes Debütalbum One Chance, das in 15 Ländern bis an die Spitze der Charts kletterte. Dieser phänomenale Erfolg führte den bescheidenen Sänger auf eine ausgedehnte Tour mit mehr als 100 ausverkauften Konzerten auf der ganzen Welt. Mit Vollgas veröffentlichte er zwei Jahre später sein zweites Album Passione, das wiederum mit Begeisterung aufgenommen wurde. Er ist nun bereits fünf Mal um die ganze Welt gereist, hat Länder von Australien bis Peru und von Kanada bis Ungarn besucht und mehr als vier Millionen Alben weltweit verkauft.

Im Oktober 2010 erscheint nun sein drittes Album Cinema Paradiso, eine filmbezogene Anthologie, die durch Pauls eigene Liebe zu Filmen entstand. Es ist Pauls erstes Album, seit er sich von Simon Cowells Label Syco getrennt hat. "Bei diesem Album war ich mehr in den Aufnahmeprozess einbezogen und habe sogar bei der Auswahl des Produzenten mitgewirkt", sagt Paul.

Die Platte entstand in Zusammenarbeit mit dem Filmmusik-Produzenten Simon Franglen, der sich schon für die Soundtracks zu Filmen wie Avatar, Titanic und Moulin Rouge verantwortlich gezeichnet hat. "Paul bringt eine Leidenschaft und eine Tiefe in jedes Stück mit ein, die jeden einzelnen Hörer des Albums beeindrucken wird. Es war eine Freude, während der gesamten Entstehung von Cinema Paradiso mit ihm zu arbeiten", schwärmt Franglen.

Auf Cinema Paradiso arbeitete Paul auch erneut mit dem Prager Philharmonie Orchester zusammen, das einen großen Beitrag zu dem dramatischen und fast epischen Sound auf dem Album geleistet hat. Jeder Song auf dem Album erinnert in bewegender Art und Weise an den Film, aus dem er ursprünglich stammt.

Die Auswahl der einzelnen Songs für das Album fiel dem bekennenden Filmfan nicht leicht und so finden sich auf Cinema Paradiso nicht nur Musikstücke verschiedenster Filme, sondern auch verschiedenster Genres und Sprachen. Da wäre zum einen das dramatische Parla piu Piano (aus The Godfather), die wunderschöne englischsprachige Ballade What A Wonderful World (aus Good Morning, Vietnam) oder der exklusive deutsche Bonustrack Liebling, mein Herz lässt dich grüßen (aus Ein Lied geht um die Welt). Eine bunte Mischung, die von der Leidenschaft aller Mitwirkenden zeugt und das große Talent von Paul Potts eindrucksvoll unter Beweis stellt.



Über die Aufnahmen und die Kooperation mit Simon Franglen sagt Paul: "Die Arbeit mit ihm hat großen Spaß gemacht und hat mir die Freiheit gegeben, jeden Song wirklich zu interpretieren. Durch ihn war es möglich das zu erschaffen, was ich für mein bestes Album bisher halte."