Nuria Rial
Diese Musik in meiner WerbungDie Echopreisträgerin Nuria Rial gehört mit ihrem hellen, klaren Timbre zu den besten Sängerinnen weltweit. "Vor allem aber fasziniert ihre unbestechliche Art zu singen - Anmut und Wahrhaftigkeit gehen bei ihr Hand in Hand." (br online)
Es scheint, als hätten diese unbekannten Arien aus Telemanns Opern "Emma und Eginhard" und "Der geduldige Sokrates" auf ihre Stimme gewartet. Nuria Rial selbst hat das Programm für ihr neues Album zusammengestellt und präsentiert es mit hinreißender Grazie und beeindruckender Perfektion. Die Arie "Komm, oh Schlaf" aus der Oper "Germanicus" ist eine Weltersteinspielung und bar jeden Zweifels eine große Entdeckung!
Begleitet wird Nuria Rial von dem Kammerorchester Basel, mit dem sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet, die bereits mit Händels Duetti Amorosi und Händels Riccardo Primo große Erfolge feiern konnte.
"Ihre Stimme fließt klar wie Quellwasser dahin, aber ihr Ausdruck brennt sich ein wie Feuer: Die spanische Sopranistin Nuria Rial kann nicht nur aussehen wie ein Wesen aus einer anderen Welt, sondern auch so singen: Ihr Album "Telemann" mit selten eingespielten Opernarien des Barockkomponisten gehört zum Schönsten, was in diesem Jahr auf CD erschienen ist. 5 Sterne"
(Stern)
"Einer Pralinenschachtel schönster süßer Preziosen gleicht das Gesamtwerk Telemanns - und sie füllt sich immer wieder neu. Schöner hätten es die Trüffel aus der Manufaktur des in Magdeburg geborenen, großen alten Europäers nicht treffen können als mit der katalanischen Sopranistin Nuria Rial . Die ist elegant, leicht, feingliedrig und elegant. Und genauso singt sie auch auf ihrem Georg-Philipp-Telemann-Album […]. Arien aus dem "Geduldigen Socrates", aus der frühen Oper "Germanicus" und so liebreizenden Werken wie "Die lasttragende Liebe". Die Opern möchte man gar nicht sehen […], Nuria Rial Liedgut daraus trüffelrundtonig und federnd singen zu hören, kann man aber gar nicht müde werden."
(Welt am Sonntag)
"CD der Woche- Rial ist einer der neuen Sterne am Himmel der Alten Musik. […]Die reine, leuchtende, engelsgleiche Stimme der katalanischen Sopranistin scheint wie gemacht für Bach, Händel und Telemann. Dass sie Händel kann, hat sie in den vergangenen Jahren zu Genüge bewiesen. Jetzt ist Telemann dran: Arien aus verschiedenen Opern begleitet vom Basler Kammerorchester und Julia Schröder auf der Solovioline. Es ist ein musikalischer Wettstreit zwischen Sopran und Solovioline aus einer von Telemanns immerhin rund 50 Opern. Zum größten Teil sind sie allerdings verschollen; erst in den letzten Jahren wurde die eine oder andere wieder ausgegraben. Eine Musik, die durch Einfallsreichtum in der Melodik und abwechslungsreiche Instrumentation überzeugt. Manchmal finden sich sogar wahre Schätze darunter, wie die erst unlängst entdeckte Arie "Komm, o Schlaf" aus der frühen Oper "Germanicus". […]Das silbrige Timbre der beiden Flöten mischt sich wunderschön mit der kristallklaren Stimme Rials. Einer Stimme, die mit ihrer Natürlichkeit sehr gut zu Telemanns Arien passt, denn der war ja der Ansicht, dass Singen das Fundament zur Musik in allen Dingen sei. Makellose Technik, treffsichere Intonation - für Rial eine Selbstverständlichkeit. Umso schöner, wenn sich solch sängerische Perfektion mit ebenbürtigen Instrumentalisten verbindet. Vielfältige Arien aus unterschiedlichen Schaffenszeiten Telemanns, in denen Rial so mühelos und natürlich singt, als habe sie nie etwas anderes gemacht."
(NDR Kultur)
"Bei Telemann […] kann man jede Menge wunderbarer Entdeckungen machen. Dass dies auch für das Gebiet der Oper gilt, ist vielleicht die jüngste und am wenigsten bekannte Erkenntnis in der Auseinandersetzung mit Telemanns Musik. […]Der allergrößte Teil dieses gewaltigen Opernschaffens galt allerdings lange Zeit als verschollen, und erst in jüngerer Zeit tauchte so manches wieder aus der Versenkung auf, vielfach nur in Form einzelner Arien. […] Anfang zwanzig war Telemann, als er noch während seines Jurastudiums in Leipzig die Oper "Germanicus" komponierte. Auf die Arien aus diesem Bühnenwerk stieß man erst vor wenigen Jahren, und allein die eine, die die spanische Sopranistin Nuria Rial jetzt auf ihrer neuen CD mit Opernarien Georg Philipp Telemanns singt, reicht aus, um sich über den Wert dieser Entdeckung klar zu werden. Acht Arien aus drei Telemann-Opern hat Rial aufgenommen, mit glasklarer, schlanker und makellos geführter Stimme. […]Das Kammerorchester Basel begleitet spritzig, lebendig und agil, bietet außerdem noch zwei von der künstlerischen Leiterin Julia Schröder fabelhaft musizierte Violinkonzerte, die wohl ursprünglich als Ouvertüren gedacht waren. Eine CD, die eine nach wie vor wenig bekannte, aber äußerst interessante Facette im Schaffen von Georg Philipp Telemann beleuchtet."
(BR Klassik)
"...heute eingespielter Telemann [ist] doch weit witziger, rhetorisch funkelnder, farbenreicher. Das alte Vorurteil vom elbischen Langeweiler ist also längst widerlegt. Das lässt sich mustergültig etwa auf einer Arien-CD beweisen, in der sich wieder mal Nurial Rial samtig-sanft durch die Noten zu lächeln scheint. Die Katalanin mit dem opaken Sopran macht aus jedem Opernexzerpt eine strahlende Erfüllung. Fünf-Minuten-Glück, das nicht enden will."
(Die Welt)
"…ein wunderbares Plädoyer für den Opernkomponisten Telemann […]. Je drei Nummern […] zeigen, welch breites Spektrum an Formen und Affekten Telemann abdeckt, welch dramatische Kraft in seinen Accompagnato-Rezitativen steckt und wie originell er verschiedene stilistische Strömungen seiner Zeit aufgreift und verarbeitet. Nuria Rial singt mit großer Emphase, überzeugender Beweglichkeit und ansprechendem Timbre […]. Das Kammerorchester Basel agiert wie gewohnt auf der vorderen Stuhlkante, und Julia Schröder gestaltet zwei Violinkonzerte, die ursprünglich als Opernouvertüren dienten, mit viel Vehemenz und Fantasie."
(Stereo)
"Die glockenreine Stimme von Nurial Rial kann einen immer wieder verzaubern […] Nun hat die Spanierin bei der deutschen harmonia mundi Arien aus Opern von Georg Philipp Telemann aufgenommen, ihr zur Seite steht das Kammerorchester Basel. […] Ihre Arie "Mich tröstet die Hoffnung mit schmeichelnden Scherzen, mich schrecket der Zweifel" steckt voller hoch virtuoser Koloraturen für die Singstimme. Unterstützt wird das Spiel zwischen Affekt und Kontrolle durch einen atemberaubend konzertierenden Blockflötenpart."
(SWR2)
"Eine "Welt-Ersteinspielung" - die Arie "Komm o Schlaf, und lass mein Lied" aus Telemanns Oper "Germanicus" steht am Beginn dieser CD. Hier ist alles drin, was diese Platte außergewöhnlich und so hörenswert macht. Die katalanische Sopranistin Nuria Rial schaut uns vom Cover her schon an wie nicht von dieser Welt: Sobald man die Stimme dazu hört, ist jeglicher Kitsch-Verdacht weggeblasen, der Eindruck von Entrücktheit passt, denn die Töne, die sie produziert, scheinen auch von weit her zu kommen - leicht und schwebend. […] Nuria Rial führt vor, was es bedeutet, auf dem Atem zu singen, vollkommen legato, wie die Registerwechsel geschmeidig verbunden werden; da wird undogmatisch gezeigt, wie frei eine Stimme klingen kann, wenn technische Beherrschung und musikalische Durchdringung selbstverständlich zusammen gehen. […] Nuria Rial und das Kammerorchester Basel mit der Konzertmeisterin Julia Schröder […]stellen mit dieser gelungenen Zusammenstellung unter Beweis, dass es die Mühe lohnt, in Archiven zu graben nach den vielfach immer noch ungehobenen Schätzen aus dem Schaffen Telemanns."
(WDR 3 TonArt)
"Nuria Rial ist […] eine Meisterin der leiseren Töne und der ganz feinen Ausdrucksnuancen. Und ihre fast asketisch schlank und gerade geführte, dabei freilich betörend schöne Stimme passt hervorragend zur äußerlich oft schlichten […] Musik Georg Philipp Telemanns, die ihren Reiz ganz aus der Limitierung der eingesetzten Mittel entfaltet…. […]Dafür zaubert Telemann mit einer geschmeidigen, im Duktus bisweilen fast liedhaften Melodik, die nur eine wirklich feinsinnige Künstlerin mit perfekter, auch für winzigste Regungen durchlässiger Technik überzeugend gestalten kann. Eine solche ist Nuria Rial, und sie wird hervorragend getragen, ja geradezu auf Rosen gebettet vom Kammerorchester Basel. Dass Telemann die Idee hatte, einige seiner Opern mit Violinkonzerten als Ouvertüren einzuleiten, ist gleichfalls ein Glücksfall für dieses Telemann-Projekt: Die erfahrene Barockgeigerin Julia Schröder zelebriert die Stücke mit derselben Sensibilität wie Nuria Rial ihre Arien, und deshalb kann diese ungewöhnliche CD als Ganzes nur wärmstens empfohlen werden."
(Rondo Online)
"Telemann […] pflegte auch ein anderes, leichteres Operngenre. Dass es dort manches zu entdecken gibt, zeigt die neue CD der katalanischen Sopranistin Nuria Rial mit Arien aus Telemanns Opern. Gleich die Eröffnungsnummer "Komm, o Schlaf, und lass mein Leid" aus der nur noch in einzelnen Arien erhaltenen Oper "Germanicus" hat das Zeug zu einer neuen barocken Lieblingsnummer. Schlafmusiken gibt es im Barock zuhauf, aber kaum eine von so liedhafter Anmut…. Nuria Rials Arien-Auswahl besticht durch Vielfalt der Charaktere. Elegisches, Schmachtendes, Verzweifeltes findet sich ebenso wie Heiteres, Charmantes oder Keckes - und immer bringt Telemann den Affekt auf den Punkt. Erstaunlich wie seine Ausdruckskraft eine Gestalt und eine Situation psychologisch zu durchdringen versteht. In "Mich tröstet die Hoffnung" aus dem "Geduldigen Socrates" fasst Telemann den Zwiespalt zwischen Hoffnung und Zweifel durch das Nebeneinander der eher elegisch weitgespannten Singstimme und eines extrem virtuosen Blockflötenparts - hier gespielt von Maurice Steger. Wenn diese gegensätzlichen Stränge plötzlich abreißen, ist das ein expressiver Effekt von ungeheurer Wirkung. […]Ihr lyrische Sopran läuft so geschmeidig, so drucklos, ist so sicher in Intonation und Koloraturen, dass man erst einmal fast benommen zuhört. Auch sprachlich hat man nie den Eindruck, einer Spanierin zuzuhören. Dann bemerkt man erst, mit was für einem stilistischen Gespür die 36jährige Sängerin ans Werk geht, wann sie stärker deklamiert, wann sie die Stimme scheinbar einfach laufen lässt oder wo sie kleine Portamenti anbringt. […] Sie ist eine wunderbare Bereicherung jeder Telemann-Diskografie." 5 von 5 Sternen
(RBB Kulturradio)
"Mit ihrer neuen Telemann-CD ist Nuria Rial nicht nur ein Ausgrabungsfund erster Güte gelungen […] Rial überzeugt vor allem durch die Kunst dezenter Verführung. […]Als "girl next door" des Barock bringt sie uns ferne Zeiten ganz nah."
(Sonntagszeitung)
Tracklist
Trackdetails anzeigen-
01.Nuria Rial - Komm Schlaf (from "Germanicus") 04:06reinhören
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02.Nuria Rial - Das Auge starrt, die Lippen beben (from "Die Last-tragende Liebe oder Emma und Eginhard") 01:32reinhören
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03.Nuria Rial - Erscheine bald, du Irrstern (from "Die Last-tragende Liebe oder Emma und Eginhard") 06:05reinhören
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04.Julia Schröder - I. Allegro 03:59reinhören
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05.Julia Schröder - II. Andante 03:05reinhören
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06.Julia Schröder - III. Presto 02:09reinhören
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07.Nuria Rial - Steckt Mars den Degen ein, so wetzt Cupido Pfeile (from "Die Last-tragende Liebe oder Emma und Eginhard") 03:53reinhören
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08.Nuria Rial - Mir schmeichelt die Hoffnung (from "Der geduldige Socrates", TWV 21:9) 05:13reinhören
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09.Julia Schröder - I. 02:51reinhören
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10.Julia Schröder - II. Largo 00:43reinhören
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11.Julia Schröder - III. Vivace 03:09reinhören
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12.Nuria Rial - Mich tröstet die Hoffnung (from "Der geduldige Socrates", TWV 21:9) 05:36reinhören
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13.Nuria Rial - Ach seht mich doch, geliebte Augen (from "Der Neu-modische Liebhaber Damon", TWV 21:8) 05:45reinhören
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14.Nuria Rial - Ach was für Qual und Schmerz (from "Der unglückliche Alcmon") 05:01reinhören
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15.Nuria Rial - Meine Tränen werden Wellen, meine Seufzer ein Orkan 06:10reinhören

