Nikolai Tokarev

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Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 3/Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1

2 CD  |  17. September '10  |  88697738382

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Peter Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 von 1874 und Sergej Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 (1909) sind für jeden Pianisten eine Herausforderung. Zumal beide Konzerte, die zu den meist eingespielten der Schallplattengeschichte zählen, mit spieltechnischen Hürden gespickt sind. 1958 war es der legendäre US-Amerikaner Van Cliburn, der sich gleich an beide Konzerte herangewagt hatte, als er bei seinem Siegeszug beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb beide Konzerte hintereinander spielte. Seitdem hat kein Pianist von Rang mehr diesen Kraftakt wiederholt. Ein halbes Jahrhundert später ist nun der russische Pianist Nikolai Tokarev ins Aufnahmestudio gegangen, um seine Interpretation dieser beiden spätromantischen Klavierkonzert-Klassiker vorzulegen.
Aufgenommen wurden die Konzerte in Tokarevs Geburtsstadt Moskau mit der Russischen Nationalphilharmonie unter Leitung von Vladimir Spivakov, einem der führenden Orchester Russlands.
Gemeinsam mit den über 100 Musikern der Russischen Nationalphilharmonie stellt Tokarev seine technisch überragenden Möglichkeiten ganz in den Dienst der musikerzählerischen Kunst der Werke: "Natürlichkeit und unpreziöse Ausgelassenheit prägen das Spiel von Nikolai Tokarev, der Rachmaninows Konzert nicht nur zu einem furiosen Rausch, sondern zugleich zu einem innigen Klangerlebnis formt." schrieb die Süddeutsche Zeitung, und auch die Rheinische Post war begeistert: "Keiner hat in letzter Zeit wohl derart mit Hörgewohnheiten aufgeräumt wie Tokarev beim 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky."

"[Eine Aufnahme] mit der [Tokarev] nun, zusammen mit Dirigent Vladimir Spivakov und seinem National Philharmonic Orchestra of Russia Rachmaninows drittes und Tschaikowskys erstes Klavierkonzert von Spiel- und Hör-Routine rehabilitiert. […] eine großartige Aufnahme […]."
(Süddeutsche Zeitung)

"Dieser Pianist ist in seiner Generation eine Ausnahmeerscheinung. […] Und es bleibt die Gewissheit, dass auch diese Aufnahme den Status der nie verblassenden Erinnerungen erlangen wird, und dass man dereinst, im hohen Alter, davon schwärmen wird."
Klassik-CD des Monats
(Rondo)

"[…] sympathische Mischung aus technischer Brillanz und gestalterischer Subtilität. […] Tokarev greift zu, wahrt die Balance zwischen Virtuosenkunst und interpretierender Neugier souverän."
(Die Welt)

"Der üppige Klang von Vladimir Spivakows Russischer Nationalphilharmonie verschmilzt mit Tokarews Ausdruck, sein fiebriger Puls steigert die Spannung der Pianostellen. […] Hier erlebt man den erwachsenen, gereiften Pianisten, der jede Menge Frische in Tschaikowskys Musik bringt."
(NDR Kultur)

"Jede Note hat einen Sinn, und vor allem: Solist und Orchester sind eine Einheit. […] jedes Detail der Partitur [ist] wichtig […] Tokarev und Spivakov machen es vor. […] das d-Moll-Konzert von Rachmaninoff und das erste Klavierkonzert von Tschaikowsky - eine überragende Einspielung."
(Stuttgarter Nachrichten)

"Diese Neueinspielung verdient Aufmerksamkeit. Und zwar wegen der sensiblen, alles andere als kraftmeierischen Annäherung durch den jungen russischen Tasten-Star Nikolai Tokarev, der die filigranen Soloparts beider Konzerte so subtil ausspielt, als seinen es Stücke von Chopin. Das verleiht den Werken ein Aroma zarter Poesie, ohne dass die kraftvollen Passagen aufgeweicht werden. Nahezu perfekt gelingt das Zusammenspiel mit dem Orchester der russischen National-Philharmonie." 4 Punkte
(Aachener Zeitung)

"Tokarev lässt sich auch im 3. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow die nötige Zeit. Es gelingt ihm hier besonders gut, die großen Spannungsbögen zu ziehen, gemeinsam mit dem Orchester die wunderbaren Melodien Rachmaninows sich entwickeln und erblühen zu lassen."
(hr2 Kultur)

"Tokarev spielt - und spült alle Zweifel weg. "Es ist zweitrangig", schrieb die SZ, "welches Stück Tokarev spielt" Völlig richtig."
(Kulturnews)

Stereo, 12/2010: Musik/Klang 4 von 5 Punkte

Piano News 12/2010: Interpretation/Klang 6 von 6 Punkte

"Der Name Tokarev stehet nicht nur für die Revolver der Roten Armee, es gibt auch ein wahres pianistisches Geschoss dieses Namens […] Der 27-Jährige verbindet eine souveräne Spieltechnik mit dem sicheren Instinkt für Gefühl und Dramatik. Bei Tschaikowsky versteht er sich auf die starken emotionalen Steigerungen. Die wahrlich schwere Kadenz im ersten Rachmaninow-Satz mit ihren Akkord-Ungetümen durchsteht er mit heldenhaften Eifer."
(Westdeutsche Zeitung)

Tracklist

Trackdetails anzeigen
  • 01.
    Nikolai Tokarev - I. Allegro ma non tanto 18:27
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  • 02.
    Nikolai Tokarev - II. Intermezzo: Adagio 10:54
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  • 03.
    Nikolai Tokarev - III. Finale: Alla breve 14:55
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  • 01.
    Nikolai Tokarev - I. Allegro non troppo e molto maestoso 22:16
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  • 02.
    Nikolai Tokarev - II. Andantino semplice 07:35
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  • 03.
    Nikolai Tokarev - III. Allegro con fuoco 07:32
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