Martin Stadtfeld & Jan Vogler
Diese Musik in meiner Werbung Martin StadtfeldDer 1980 geborene Pianist Martin Stadtfeld gab bereits mit neun Jahren sein Konzertdebüt und studierte ab seinem vierzehnten Lebensjahr an der Musikhochschule Frankfurt bei Lev Natochenny. Im Jahr 2002 sorgte er für Aufsehen, als er als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann. Der erste Preis dieses traditionsreichen Wettbewerbs, der zuvor 14 Jahre lang nicht vergeben worden war, öffnete dem jungen Künstler die Türen zu den wichtigsten Bachfestspielen (Ansbach, Stuttgart, Köthen) und anderen bedeutenden Festivals.
Konzertauftritte führen ihn heute in alle wichtigen Musikzentren Europas, der USA und Japans. Er spielte in allen wichtigen Städten Deutschlands, im Concertgebouw Amsterdam, der Sumida Triphony Hall in Tokyo und bei den Salzburger Festspielen. Zudem gibt er Orchesterkonzerte mit den Münchner Philharmonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem New Japan Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg, dem Residentie Orkest den Haag, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Staatskapelle Dresden.
Martin Stadtfeld nimmt exklusiv für Sony Classical auf. Seine 2003 erschienene Debüt-CD mit den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach erfuhr in der Presse überschwängliches Lob und eroberte binnen kurzem den ersten Platz der deutschen Klassik-Charts. Im Oktober 2004 erhielt Martin Stadtfeld für diese CD den Echo Klassik-Preis als "Nachwuchskünstler des Jahres". Auch seine zweite Einspielung "Bach Pur" (u.a. mit den dreistimmigen Inventionen und dem "Italienischen Konzert" von Bach sowie Transkriptionen von Ferruccio Busoni und Alexander Siloti) erreichte die Spitze der deutschen Klassik-Charts und wurde 2005 mit einem weiteren Echo Klassik-Preis als "Solistische Einspielung des Jahres" ausgezeichnet. Der Musik Johann Sebastian Bachs gilt Martin Stadtfelds Leidenschaft, er beschäftigt sich aber auch mit romantischem Repertoire, von Schubert über Schumann bis zu Rachmaninow. Auf der dritten CD (erschienen im September 2005) sind die Klavierkonzerte Nr. 20 d-Moll KV 466 und Nr. 24 c-Moll KV 491 von Mozart zu finden, eingespielt mit dem NDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Bruno Weil. Die Solo-CD "Kleine Stücke" erschien im Februar 2006 mit 14 Präludien von Bach und Robert Schumanns "Bunte Blätter" op. 99. Im September folgte eine CD mit Klavierkonzerten von Bach (mit dem Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Achim Fiedler) und weitere Solo-Werke von Bach. Für diese CD erhielt er den Echo-Klassik-Preis 2007. Im September 2007 erschien seine CD mit den Schubert Klaviersonaten D 960 und D 894, die ebenfalls mit dem Echo Klassik 2008 ausgezeichnet wurde. 2008 folgte die Aufnahme des ersten Teils von Bachs "Das Wohltemperierte Klavier". Seine jüngste Einspielung ist der Musik des jungen Beethoven gewidmet. Außerdem erscheint im November 2009 seine erste kammermusikalische CD, zusammen mit dem Cellisten Jan Vogler hat er Gambensonaten von Bach aufgenommen.
Mit dem Konzerthaus Dortmund verbindet Martin Stadtfeld eine langjährige Zusammenarbeit. Im Rahmen der vom Konzerthaus initiierten Reihe "Junge Wilde" gibt er dort nicht nur regelmäßig Konzerte, sondern engagiert sich auch dafür, Schülern aus Problemschulen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen. Er besucht Schulen, spricht dort über seine Arbeit als Pianist und stellt den Schülern die Musik vor.
Jan Vogler
Jan Vogler begann seine Karriere als erster Konzertmeister Violoncello in der Staatskapelle Dresden im Alter von 20 Jahren. Diese Position gab er 1997 auf, um sich ganz auf seine erfolgreiche Tätigkeit als Solist zu konzentrieren. Zu deren Höhepunkten zählen die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche im November 2005 unter Lorin Maazel. Seit Oktober 2008 ist Jan Vogler Intendant der Dresdner Musikfestspiele.
Jan Voglers Orchesterrepertoire beinhaltet neben sämtlichen bekannten Werken für das Violoncello auch so ausgefallene Stücke wie das Cellokonzert "Dunkle Saiten" des Komponisten Jörg Widmann, das Jan Vogler gewidmet ist, die Konzerte von Samuel Barber oder auch das hochvirtuose Konzert von Michael Haydn. Zu seinen vielseitigen kammermusikalischen Aktivitäten zählen neben dem Moritzburg Festival, dessen künstlerischer Leiter er ist, regelmäßige Konzerte mit Partnern wie Hélène Grimaud, Martin Stadtfeld und Louis Lortie.
2003 begann Jan Voglers erfolgreiche Aufnahmetätigkeit bei Sony Classical (SonyBMG) mit einer Einspielung von Strauss' Don Quixote und der Romanze mit der sächsischen Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi. 2005 erschien die Aufnahme des Cellokonzerts von Dvo?ák mit dem New York Philharmonic unter David Robertson (u. a. Diapason d'Or und Choc - Le Monde de la Musique). Zwei Mozart-Einspielungen dokumentieren die Arbeit mit den Künstlern des Moritzburg Festivals u. a. mit zwei von Jan Vogler selbst wiederentdeckten Raritäten: von Mozart-Zeitgenossen für Streichquartett bearbeitete Suiten aus Le Nozze di Figaro und der Zauberflöte. Die zweite CD gewann 2006 den ECHO Klassik. Für seine 2007 erschienene CD "My Tunes", die mehrere Monate zu den Top 20 Klassik Bestsellern in Deutschland zählte, hat Vogler Encores eingespielt, und im September 2007 erschien "Concerti Brillanti", seine Aufnahme frühklassischer Cellokonzerte mit dem Münchener Kammerorchester und Reinhard Goebel. Im Juli 2008 veröffentlichte Sony Classical das Album "Tango!", auf dem Jan Vogler Stücke von Astor Piazzolla und Erwin Schulhoff spielt. Begleitet wird er dabei von Mitgliedern des Moritzburg Festivals. Auf seiner CD "Experience: Live from New York", die im April 2009 erschien, spielt Jan Vogler zusammen mit dem New Yorker Kammerorchester The Knights Werke von Schostakowitsch sowie das Stück "Machine Gun" von Jimi Hendrix. Seine neue CD "Bach Gambensonaten" hat er zusammen mit dem Pianisten Martin Stadtfeld aufgenommen.
Jan Vogler spielt ein Cello von Domenico Montagnana 'Ex-Hekking' von 1721 und lebt heute mit seiner Frau und beiden Töchtern sowohl in Dresden als auch New York.

