Kuss Quartett

Diese Musik in meiner Werbung Jana Kuss, Violine
Oliver Wille, Violine
William Coleman, Viola
Felix Nickel, Violoncello

Das aus Berlin stammende Kuss Quartett ist spätestens seit seinen Debüts in der Berliner Philharmonie, der New Yorker Carnegie Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall sowie den Salzburger Festspielen und der Schubertiade Schwarzenberg eines der vielversprechenden Streichquartette der jungen Generation.

Seit 2001 spielt es in der heutigen Besetzung, wurde u. a. von Eberhard Feltz, Walter Levin, dem Alban Berg Quartett und Ferenc Rados ausgebildet und mit zahlreichen ersten Preisen ausgezeichnet, so 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb. 2003 wählte die European Concert Hall Organisation das Kuss Quartett für das Programm "Rising Stars".

Das Repertoire reicht von der Renaissance bis in die Gegenwart mit Werken von György Kurtág und Helmut Lachenmann, deren Stücke die vier Musiker mit den Komponisten einstudierten. Die so genannte "klassische" Streichquartettliteratur musiziert das Kuss Quartett mit dem Bewusstsein dafür, dass ein großer Teil dieser Werke seinerzeit keineswegs als "klassisch" galt, sondern als avantgardistische Musik diskutiert wurde.

Vielfältig wie das Repertoire ist auch dessen Präsentation: Durch die große Experimentierfreude des Quartetts, wie beispielsweise der Verbindung von Wort und Ton, entstehen moderierte Konzerte, Literatur-Konzerte (z.B. mit dem Schauspieler Udo Samel), Themenkonzerte (wie in ihrer "Explica"-Reihe in der Hamburger Laeiszhalle) oder ungewöhnliche Projekte mit anderen Kunstformen wie "Kuss plus" in Berliner Clubs. Zudem arbeitet das Kuss Quartett mit jungen Komponisten und hält Workshops an der Hamburger Musikhochschule. Künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Ensemble mit Musikerpersönlichkeiten wie Kim Kashkashian, Thomas Riebl, Pierre-Laurent Aimard, Annette Dasch und Sharon Kam.