Jascha Heifetz
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Jascha Heifetz wurde im Jahre 1901 geboren. Er war vermutlich der Violinist, der die Kunst des Violin-spiels im letzten Jahrhundert am meisten geprägt hat, sein Name ist bleibendes Synonym für perfekte Spieltechnik, Klangsinnlichkeit und absolute geigerische Autorität. Heifetz wurde in Vilnius (heute Litauen) geboren und begann bereits im Alter von drei Jahren Geige zu spielen. Mit 11 Jahren erwarb er sich einen herausragenden Ruf in Europa mit einer Aufführung von Tschaikowskys Violinkonzert mit den Berliner Philharmonikern. Im Anschluss daran klagte der 37-jährige Fritz Kreisler, damals der populärste Geiger, vor seinen Kollegen: "Wir können eigentlich alle unsere Geigen gleich auf den Knien zerbrechen!" Es folgte eine Reise der Heifetz-Familie durch Sibirien, Japan und Kalifornien, über die von der Presse ausführlich berichtet wurde. Sie gipfelte in dem Carnegie Hall Debüt des nunmehr 17-jährigen Jascha Heifetz. Seit diesem Zeitpunkt trat er an die Stelle Kreislers, er nahm dessen Platz in der Publikumsgunst ein und wurde zum bestbezahlten Geiger der Welt. Er unterzeichnete einen Exklusivvertrag mit The Victor Talking Machine Company (später RCA Victor), eine Verbindung, die mehr als 50 Jahre halten sollte - sie ist die längste vertragliche Beziehung, die ein Solo-künstler und eine Plattenfirma je unterhielten.