Jan Vogler

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Schubert: Die Forelle - Trout Variations

CD  |  22. July '11  |  88697892622

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"Das Forellenquintett", wie der Variationssatz aus dem Klavierquintett von Franz Schubert auch genannt wird, ist wohl eines der bekanntesten Kammermusikwerke überhaupt. In der Idylle von Schloss Moritzburg nahe der Tschechischen Grenze, wo auch das gleichnamige von Jan Vogler gegründete Festival beheimatet ist, widmete er sich gemeinsam mit seinen Kollegen diesem Werk. Entstanden ist eine frische und spritzige Aufnahme ganz im Zeichen der Forelle. So haben die Musiker nicht nur das Quintett aufgenommen, sondern auch das Lied "Die Forelle" selbst, auf das Schubert seine Variation gegründet hatte.
Im Anschluss geben die Musiker in vier eigenen Variationen, so Jan Vogler, etwas von "ihren eigenen Prägungen Preis". Dafür nahmen Sie allerdings nicht das Quintett sondern das Lied als Grundlage, als hätten sie sich Schuberts Aufgabe von vor fast 200 Jahren neu gestellt.
Entstanden ist ein interessantes und hörenswertes Gesamtwerk über die Forelle in all Ihren Variationen und Formen.

"Forelle - Schubert - kennt man. Irrtum! Diese Forelle wird anders serviert. […] Schuberts Forellenquintett mit Liebe zum Detail […]Bedächtig, in gemessenem Tempo, ja fast behutsam gehen die Interpreten mit der Forelle um, vom befeuernden Kontrabass gewürzt. Die Stimmen sind gut ausbalanciert, das Ganze kammermusikalisch durchhörbar, ohne hallige Soße, eine Wohltat für die Ohren. […]Kreativität kennzeichnet die anderen Werke, denn mehrere der beteiligten Musiker, allesamt europäische Sptzenklasse, pflegen hier eine Kunst, die zu Mozarts Zeiten üblich war - sie komponieren, improvisieren und interpretieren in Personalunion."
(RBB Kulturradio)

"Deren perfekte Wiedergabe wird nie vordergründig virtuos, sondern bleibt verhalten und gelingt so anrührend zart. Der Schroffheit im Scherzo tut das keinen Abbruch, im Gegenteil - der Kontrast durch Zurücknahme und kraftvolle Dynamik verstärkt den Reiz und sorgt für große Spannung."
(Dresdner Neueste Nachrichten)

"Pünktlich zum Moritzburg-Festival gibt es auch in diesem Jahr wieder eine CD mit Festivalteilnehmern um den Cellisten und künstlerischen Leiter Jan Vogler. Schuberts "Forellenquintett" wird erfrischend mit eigenen Versionen des "Forellenthemas" kombiniert. Dabei springt das Fischlein aus dem Moritzburger Schlossteich direkt in die norwegischen Seen, um anschließend als Vorspeise und verjazzte "Forelle Blue" wieder auf den Tisch zu kommen. Allseits herrscht Freude: beim ausgelassenen Spiel der Musiker und beim Hören des köstlichen CD-Mahls."
(MDR Figaro)

"Ein gutgelauntes Album, das die Schubert'sche Forelle nicht nur in klassischer Manier vorstellt […]Die fünf Musiker haben […] nach ihren Konzerten beim vergangenen Moritzburg-Festival einen Studio-Termin bei Sony Classical verabredet, um dieses ideenreiche Variationsprogramm aufzunehmen…"
(hr2 Kultur)

"Das Lied von der Forelle - Franz Schubert hat es als vierten Satz in sein bekanntes Klavierquintett eingebaut. Fünf Variationen folgen nun, in denen das Thema immer wieder in verschiedenen Schattierungen und Instrumentierungen zu hören ist. "Forellenvariationen" sind die anderen Stücke auf der CD des Cellisten Jan Vogler überschrieben. Zusammen mit befreundeten Musikern, die regelmäßig bei seinem Moritzburg-Festival in der Nähe von Dresden zu hören sind, hat er dieses Thema zum Ausgangspunkt neuer Variationen genommen. […]Lars-Anders Tomter, Viola, und Erik Sollid, Hardangerfiedel, haben in ihrer gemeinsam geschriebenen Variation die Forelle auf eine norwegische Bauernhochzeit eingeladen. Spontane Einfälle, volkstümlicher Tonfall und eine scheinbar unbändige Lust am Improvisieren zeichnen dieses Stück aus. Man kann sich so richtig vorstellen, wie während der Festivaltage auf Schloss Moritzburg ein solches Stück quasi aus dem Stehgreif entstanden ist. Etwas kunstvoller, aber dennoch mit obligatorischem Augenzwinkern: "Hors d'Ouvre", ein musikalischer Appetithappen des Kanadiers Matthew Whittall. […]Forelle à la moderne: der Pianist Antti Siirala verklärt und vergeistigt Schuberts Forellen-Thema in freitonaler Weise. Es entsteht ein wechselvolles Spiel mit den Motivbausteinen des Liedes. Fehlt nur noch die Jazz-Version: "Forelle Blue" ist die mit jeder Menge Blue Notes gespickte letzte Version des Liedes, komponiert und gespielt vom Geiger Benjamin Schmid und dem Akkordeonisten Stian Carstensen. Und wenn hier jede Menge Assoziationen an Tango und Ragtime aufkommen - das ist sicher so gewollt. Forellenvariationen - vor lauter spontanem und buntem Treiben gerät leicht das Hauptwerk ins Abseits: Schuberts Forellenquintett A-dur mit seinem berühmten Variationssatz. Denn hier geben sich die beteiligten Musiker ganz seriös: transparent ist das Klangbild, sehr gut abgestimmt das Zusammenspiel, und bewusst moderat sind die Tempi gewählt. Der Cellist Jan Vogler hat mit seinen Musikern vom Moritzburg Festival eine CD für echte Feinschmecker herausgebracht. Garantiert gut durchgegart und grätenfrei."
(NDR Kultur)

"Mit viel Fantasie und vor allem jede Menge Spielwitz gestalten [die] Musiker diesen Teil der Forellenvariationen. Man kann sich gut vorstellen, dass so ein launiges Stück bei irgendeiner Jam-Session im Schloss Moritzburg während der dortigen Festivaltage entstanden sein mag. […] Die Gratwanderung zwischen Spontanität, Humor und Kunstfertigkeit geht auf bei den Forellenvariationen. Einerseits muss man als Hörer immer wieder schmunzeln über die Einfälle der Musiker, andererseits beeindruckt die Musikalität, mit der Schuberts Lied verarbeitet wird. Besonders farbenreich gelingt das in der letzten Variation: die Forelle hat sich Hut und Sonnenbrille aufgesetzt und den Sprung über den Großen Teich geschafft.
Forelle Blue - so der Titel dieser mit jeder Menge Blue Notes gespickten Variation. Benjamin Schmid als Jazzgeiger und Stian Carstensen am Akkordeon rhythmisieren das Thema zum Ragtime oder improvisieren einfach nur drauf los. Bei so viel genüsslich inszenierter Spielfreude vergisst man fast das eigentliche Hauptwerk der neuen Forellen-CD von Jan Vogler und seinen Moritzburger Musikern: Schuberts so genanntes Forellenquintett. Vogler & Collegen spielen transparent, deutlich konturiert und rhythmisch zupackend.
Die neue Forellen-CD von und mit Jan Vogler und seinen Moritzburger Musikern ist eine gelungene Visitenkarte des dortigen Kammermusik-Festivals. Die Mischung aus anspruchsvollem Repertoire, spontanen Einfällen und freiem Fantasieren erlaubt einen guten Einblick in ein solches Festival aus der Perspektive der beteiligten Musiker. Eine CD für musikalische Feinschmecker, Ohrwurm-Fetischisten und Schubert-Liebhaber gleichermaßen."
(WDR 3 TonArt)

Tracklist

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  • 01.
    Jan Vogler - I. Allegro vivace 12:51
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  • 02.
    Jan Vogler - II. Andante 06:59
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  • 03.
    Jan Vogler - III. Scherzo. Presto - Trio 03:55
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  • 04.
    Jan Vogler - IV. Thema (Andantino) con variazioni 07:28
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  • 05.
    Jan Vogler - V. Allegro giusto 09:12
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  • 06.
    Jan Vogler - Die Forelle, D 550 02:22
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  • 07.
    Lars Anders Tomter - Fiellørreten 05:39
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  • 08.
    Antti Siirala - Hors d'oeuvre 01:58
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  • 09.
    Benjamin Schmid - Forelle Blue 06:44
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