Hille Perl

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Die Gambistin Hille Perl wird für ihre CD-Produktionen von den Medien stets mit höchstem Lob gefeiert. Bereits dreimal ist sie mit einem Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet worden. Nach ihrem erfolgreichen Dowland-Album "In Darkness let me dwell" mit Dorothee Mields präsentiert sie auf ihrer neuen CD Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Die Sonaten BWV 525-530 werden heute relativ selten in ihrer überlieferten Form als Orgelsonaten gespielt. Viele Versuche sind gemacht worden, eine kammermusikalische Darstellung dieser bedeutenden Werke zu ermöglichen. Die Beschäftigung mit den Sonaten BWV 1027-1029 für Viola da Gamba und obligates Cembalo brachte Hille Perl und Christine Schornsheim auf den Gedanken, diese sechs Sonaten in der gleichen Besetzung zu spielen. Christine Schornsheim wählte für die Aufnahme eines der weltbesten erhaltenen historischen Cembali, das Cembalo von Johannes Ruckers aus dem Jahre 1624. Die Frankfurter Neue Presse schrieb über Hille Perls Interpretation dieser Sonaten: "Hauchzarte Schleier. Perfekt in der Balance zwischen Farbdetail und großem Bogen, klar und durchsichtig in der Zeichnung der Stimmen, ebenso durchdacht wie schlüssig im Gesamteindruck. Inspirierte und fesselnde Darstellung. Erstaunlich, wie wenig man in ihrem unangestrengten Spiel das Original vermisst."

"Warm und zärtlich klingt die Gambe - mal voll und ganz erdverbunden und dann wieder so silbrig fein und transparent, als würden die Töne schweben."
(NDR Kultur)

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