Hans Paetsch
Diese Musik in meiner Werbung Viele von Euch, die mir damals lauschten,sich märchenhaft am Fabelland berauschten,
sind heute groß und leben im Schoß der Erwachsenenwelt,
und sie haben Kinder, die ihr junges Leben selber leben,
gerne in die Ferne schweben.
Ihnen möget ihr, so meine Bitte, die guten alten Märchen geben,
damit eure Träume in ihrer Mitte weiterleben.
Hans Paetsch (1909 - 2002) ist der Märchenonkel unserer Nation.
Der Schauspieler und Erzähler wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit
und gehörte 28 Jahre zum festen Ensemble des Hamburger Thalia Theaters.
Ab 1950 zählte Hans Paetsch zu den Markenzeichen des NDR und nach 1965 enstanden die
unzähligen Märchenplatten-Produktionen, mit denen er sich unauslöschlich in unsere Herzen
sprach.
Auf der CD Produktion "Märchenprinz" hören wir seine Stimme - die uns allen als "Sandmann" noch so vertraut ist -
mit neuen Texten, die Sinniges und Unsinniges miteinander verbinden. Paetsch bebildert klassische Musikwerke mit Ironie und Humor und legt altbekannte Werke wie den "Zauberlehrling" einer heranwachsenden Generation meisterlich in den Gehörgang.
Und so werden diese musikalisch und sprachlich auf das feinste abgestimmten Stücke zu Ohrwürmern unserer Kinder und selbst ich ertappe mich dabei, mein Lieblingsstück "Die Sterntaler" wieder und wieder in den Spieler zu legen, obwohl die Kindlein schon längst vom "Märchenprinz" träumen....
"Seinem satten Bariton konnte keiner das Wasser reichen, und Hans Paetschs "Es war einmal..."
genügte vollauf, um im Nu eine sozusagen daumenlutschende Behaglichkeitsstimmung herzustellen.
Dann konnten sie kommen: Der kleine Muck und das tapfere Schneiderlein, Der Wolf und die sieben Geißlein,
Hui Buh das Schlossgespenst, Winnetou und Old Shatterhand, Hänsel und Gretel" FONO FORUM 07/02

