Gavin DeGraw

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"Chariot" ist das J-Records-Debütalbum von Gavin deGraw, einem der heißesten US-Newcomer des Jahres. "Chariot" wurde in den USA mit Platin ausgezeichnet, die Single "I Don't Want To Be" erreichte Platz Eins der Top 40 Radiocharts, seine aktuelle US-Tour ist ausverkauft. "Chariot" überzeugt mit elf grandiosen Songs, die sich allesamt durch aufrichtige Emotionalität und brillante Songschreiberkunst auszeichnen. In seiner Heimatstadt New York kommt man an dem 25-jährigen Sänger, Songschreiber und Pianist DeGraw längst nicht mehr vorbei. Seine Liveshows sind legendär, sein außergewöhnliches Talent und sein unwiderstehlicher Charme lösen selbst bei den mit Superstars und Ausnahmekünstlern verwöhnten New Yorkern euphorische Begeisterungsstürme aus. DeGraws regelmäßige fulminante Auftritte in Downtown-Manhattan haben ihn in kürzester Zeit zum interessantesten neuen Artist der lokalen Musikszene gemacht und sein erstes Studioalbum wurde nicht nur dort sehnlichst erwartet.
Und "Chariot" wird allen Erwartungen gerecht. Die herausragenden Melodien von Songs wie "Just Friends", "Crush" oder "Follow Through" kombiniert DeGraw mit anrührenden, klugen Texten über das Leben und die Liebe. Seine ungekünstelte Performance und der unprätentiöse, immer leicht heisere Gesang erwecken den Eindruck, als sei es das natürlichste auf der Welt, Glück, Kummer, verliebt sein und Trauer auf diese Art mit seinem Publikum zu teilen.
Für Gavin DeGraw war Musik im Leben immer sehr wichtig. Er wuchs in einer musikbegeisterten Familie in der Catskill-Mountains-Region in Upstate New York auf und wurde mit der Überzeugung groß, dass Musik machen ein elementarer Bestandteil des alltäglichen Lebens ist und keineswegs eine weit entfernte, glamouröse Showbusiness-Angelegenheit. Mit acht Jahren fing er an zu singen und Klavier zu spielen. Als Teenager entdeckte er Ray Charles und Sam Cooke für sich.
Als Jugendlicher spielte Gavin zusammen mit seinem Bruder Joey in Coverbands, bis Joeys stetiges Drängen, der hoch talentierte Gavin solle seine eigenen Songs schreiben, endlich Früchte trug. Als Stipendiat besuchte Gavin das Ithaca College für Musik, stellte aber fest, dass er sich lieber mit Stücke schreiben als mit Seminaren befasste und verließ das College nach nur einem Semester. Er zog nach Boston, besuchte die renommierte Berklee Musikhochschule, sang in einer Rockband und spielte nebenher Solo-Gigs. Doch auch in Berklee fühlte er sich bald eingeengt und ging nach einem Jahr ab. Zurück zuhause nahm er verschiedene Jobs an um Geld zu verdienen, denn er hatte beschlossen, sein Glück als nächstes in New York City zu versuchen.
Im März 1998 war es soweit. Gavin wagte einen Neuanfang in Manhattan. Und er spürte schnell, dass er auf dem richtigen Weg war. "Es stellten sich die ersten kleinen Erfolgserlebnisse ein," erinnert er sich. "Der erste Applaus eines Publikums, Leute, die sagten, sie hätten von mir gehört. Diese Anerkennung bestärkte mich, weiterzumachen."
Nur wenige Monate nach seiner Ankunft organisierte sich Gavin einen Auftritt bei einer Open-Mic-Night im Wilson's, einem anerkannten Upper West Side Club, und begeisterte das Publikum derart, dass Debbie Wilson, die Besitzerin des Clubs sich am nächsten Tag als seine Managerin anbot. Er nahm an. Die Nachricht von der Ankunft des talentierten Newcomers und seiner außergewöhnlichen Live-Präsenz verbreitet sich schnell im New Yorker Nachtleben. DeGraw spielte abwechselnd Solo-Piano oder Gitarre zusammen mit einer Rockband. Bei seinen Auftritten ergänzte er sein beeindruckendes Repertoire eigener Stücke mit atemberaubenden Coverversionen von Klassikern wie Sam Cookes "A Change Is Gonna Come," Marvin Gayes "Let's Get It On" oder Leonard Cohens "Hallelujah."
Randy Sabiston, Senior A&R-Director bei Warner Chapell, erinnert sich: "Als ich Gavin das erstemal singen hörte, drehte ich mich nach dem ersten Song, More Than Anyone war das, zu seiner Managerin Debbie um und sagte: `Diesen jungen Mann möchte ich sofort unter Vertrag nehmen.` Gavin ist ein Vollblut-Songschreiber. Als Musikverleger war mir direkt klar, das ist unser Mann. Da muss man nicht noch mal drüber nachdenken."
Schnell wurde Gavin ein Major-Deal angeboten. Doch er lehnte das Angebot ab. Lieber wollte er sich die Zeit nehmen, um sich als Songwriter und Performer noch weiterzuentwickeln. Die Miete verdiente er sich mit Jobs wie Kellnern oder als Zeitungsverkäufer. Sein guter Ruf machte inzwischen die Runde, sein Publikum wuchs kontinuierlich und er spielte in immer größeren Veranstaltungsorten, wie etwa im Irving Plaza, wo er im Vorprogramm einer Valentinstag-Show von Jonatha Brooke spielte. Schließlich unterschrieb er einen Major-Verlagsdeal mit Warner/ Chappell und veröffentlichte auf eigene Faust die selbstproduzierte Sechs-Song-EP "Gavin Live", aufgenommen in seinem Stammlokal Wilson's.
Im Frühjahr 2002, nach einem ausverkauften Showcase in Joe's Pub in New York, unterschrieb Gavin bei J Records. Die Arbeit an "Chariot" begann, unterstützt von Produzent Mark Endert (Fiona Apple, Tonic, Ours). Die Aufnahmen fanden weit entfernt von DeGraws zuhause, dem New Yorker East Village statt, nämlich im legendären Sunset Sound Studio in Los Angeles. Das Album spielte Gavin zusammen mit einer hochkarätig besetzten Studioband ein, dem Gitarristen Michael Ward (Wallflowers, John Hiatt), Schlagzeuger Joey Waronker (Beck, R.E.M.) und seinem langjährigen Weggefährten Alvin Moody am Bass.
Die Tiefe und Konzentriertheit von "Chariot" spiegeln Gavins klare Identität als Künstler wider. "Ich wollte etwas schaffen, was nicht in erster Linie trendbewusst, sondern zeitlos ist," erklärt er. "Es sollte kein Wegwerf-Sound sein. Und mit spektakulären Highend-Produktionen kann ich auch nichts anfangen."

Die notwendige Anpassung seines unmittelbaren Live-Sounds an die Anforderungen eines Aufnahmestudios war für DeGraw ebenso interessant wie lehrreich. "Ich denke jetzt ganz anders übers Plattenmachen," sagt er. "Anfangs fühlte ich mich fehl am Platz. Diese Wissenschaft des Plattenaufnehmens muss man erst einmal begreifen. Es ist ein Prozess, der einen schließlich an den Punkt führen soll, an dem man nicht mehr hört, dass es ein Prozess ist. Das war harte Arbeit."
Trotz des Aufruhrs, der in den Vereinigten Staaten momentan um ihn gemacht wird, bleibt Gavin mit beiden Beinen fest auf dem Boden.
"Ich möchte nicht aus den falschen Gründen gemocht werden," sagt er. "Ich hoffe, die Leute merken, dass das was ich mache ehrlich gemeint ist. Sie sollen mich wirklich mögen und sich nicht davon beeinflussen lassen, ob das gerade angesagt ist oder nicht. Es ist mir wichtig, dass meine Musik die Zuhörer berührt. Schreiben, Musik machen und einen Draht zu den Leuten finden - das ist doch viel entscheidender, als The Next Big Thing zu sein."
"Chariot" erschien in den USA im Juli 2003 und debütierte in den Top Ten der Billboard Heatseekers Charts. Ein Jahr später brachte J Records das Album erneut heraus, diesmal zusammen mit einer Live-Akustik CD mit dem Titel "Chariot Stripped." "Chariot Stripped" geht auf eine Fan-Initiative zurück und eröffnete Gavin die Möglichkeit, sein Album in einer zusätzlichen roheren Version neu aufzunehmen. Die neuen Aufnahmen zeigen auch, wie sich die Songs nach zwei Jahren Live-Auftritten verändert haben und an Ausdruckskraft und Energie dazu gewonnen haben. Bei der zweitägigen Aufnahme-Session in den Dumbo Studios in New York City hat Gavin DeGraw außerdem eine großartige Version von Sam Cookes "Change Is Gonne Come" eingespielt.

Tracklist

  • 01.
    Gavin DeGraw - Follow Through - (Stripped Version) 04:28
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  • 02.
    Gavin DeGraw - Chariot - (Stripped Version) 04:59
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  • 03.
    Gavin DeGraw - Just Friends - (Stripped Version) 04:49
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  • 04.
    Gavin DeGraw - (Nice To Meet You) Anyway - (Stripped Version) 04:46
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  • 05.
    Gavin DeGraw - Chemical Party - (Stripped Version) 04:54
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  • 06.
    Gavin DeGraw - Belief - (Stripped Version) 03:09
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  • 07.
    Gavin DeGraw - Crush - (Stripped Version) 03:20
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  • 08.
    Gavin DeGraw - I Don't Want To Be - (Stripped Version) 04:04
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  • 09.
    Gavin DeGraw - Meaning - (Stripped Version) 03:41
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  • 10.
    Gavin DeGraw - More Than Anyone - (Stripped Version) 03:50
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  • 11.
    Gavin DeGraw - Over-rated - (Stripped Version) 06:22
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  • 12.
    Gavin DeGraw - Change Is Gonna Come - (Stripped Version) 12:02
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