Fabio Di Casola

Diese Musik in meiner Werbung <b>Fabio Di Càsola</b>
Als Fabio di Casola am 15 September 1990 beim CIEM, dem äusserst renommierten Musikwettbewerb in Genf die Bühne betritt, durchlebt er mit 23 Jahren einen der emotionalsten Momente in seinem Leben. Sein geliebter Korrepetitor, der ihm während seines zurückliegenden vierjährigen Studiums noch bis eben liebevoll zur Seite stand, ist soeben verstorben. Das in diesem Augenblick Unbegreifliche, dies nicht zu fassende Geschehnis bestimmt seinen Vortrag beim Concours international d'exécution musicale und wird zum emotionalen Manifest seiner Karriere. Fabio di Casola gewinnt den ersten Preis - als erster Klarinettist nach 16 Jahren.
Es folgten Einladungen zu bedeutenden internationalen Festivals, so zum Beispiel den Berliner Festspielen unter Leitung von Claudio Abbado, dem Festival in Evian unter Leitung von Mstislav Rostropowitsch und nach Lockenhaus zu Gidon Kremer. Er gewann in der Folge den "Grand Prix Patek Philippe", den "Prix Suisse" für zeitgenössische Musik sowie den Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Stresa. 1998 wurde er in Genf von der Jury und vom Publikum zum "Schweizer Musiker des Jahres" gewählt.
Fabio di Càsola spielte als Solo-Klarinettist bei Tonhalle Orchester Zürich, Sinfonieorchester Basel, Orchestra della Svizzera italiana, Orchestre de chambre de Lausanne und Musikkollegiums Winterthur und tritt regelmäßig in den verschiedensten Kammermusikformationen auf. Er ist als Professor für Klarinette und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste tätig und er ist der künstlerische Leiter des Kammermusikfestivals "klang-Musiktage auf Schloss Meggenhorn" (www.klang-meggen.ch).