Exilia

Diese Musik in meiner Werbung

Identität ist das Schlüsselwort, das Sängerin Masha in Zusammenhang mit dem neuen Album "Nobody Excluded" immer wieder über die Lippen kommt. >Identität!<
Nachdem EXILIA sowohl mit ihrem Debütalbum "Unleashed" als auch mit sämtlichen drei Singles in den Charts vertreten waren, wollen sie diesen enorm erfolgreichen Karrierestart mit dem Zweitwerk entsprechend fortsetzen. Das vorrangige Ziel beim Komponieren war es, die eigene Handschrift weiter zu entwickeln und die typischen Trademarks noch deutlicher herauszuarbeiten. Das ist den durch und durch authentischen Rockern gelungen, denn "Nobody Excluded" bringt die Essenz des EXILIA-Sounds auf den Punkt!
Das italienische Quartett hat dabei ganz bewusst der Versuchung widerstanden, möglichst schnell ein weiteres Album abzuliefern. Nicht die Zeit, sondern einzig und allein die Qualität stand im Vordergrund. Deswegen probierte die Band gleich mehrere Produzenten aus, bis sie schließlich mit Udo Rinklin glücklich wurde. >Er hat sehr viel mit uns geredet und sich zunächst einmal ein Bild von unseren Vorstellungen gemacht, bevor wir an die Aufnahmen gingen. Es zeichnet ihn aus, dass er sich voll und ganz auf die Musiker einstellt und nicht einfach mit allen Acts dasselbe Standard-Programm durchzieht,< lobt Masha.
Ihm zur Seite standen als Co-Produzenten die beiden Resetti-Brothers Jörg Umbreit und Vincent Sorg, die sich in den Principal-Studios vor allem um die technische Seite der Aufnahme gekümmert haben. Unter der Regie dieses Triumvirats entstand ein Album, das viele neue Facetten der Italiener zeigt, ohne dabei die bekannten Charakteristika zu vernachlässigen.
So wagen EXILIA mit "Your Rain" erstmals eine Ballade, bei der Masha auch mal sanftere Töne anschlägt. Und auch bei den von schönen Gesangsharmonien geprägten Songs "No Colours" und "Fly High Butterfly" zeigt die Sängerin neue Seiten von sich. >Ich liebe meine Power-Vocals, will aber nicht auf sie limitiert werden<, kommentiert sie selbstbewusst. >Meine Stimme hat viele Facetten, und die will ich auf "Nobody Excluded" zeigen.<
Die deutliche Erweiterung des stilistischen Spektrums geht nicht zu Lasten der Härte. Vielmehr rocken EXILIA stellenweise heavier denn je, was auch dem neuen Drummer Ale zu verdanken ist, der gerne schnell spielt und mit vielen Fills arbeitet - Vollgas-Kracher wie "Nobody" und "Speed Of Light" sprechen für sich! >Ale ist ein Verrückter im positiven Sinne und passt damit perfekt zu uns<, lobt die Frontfrau. >Er hat uns beim Vorspielen mit seinem ausdrucksstarken Stil und seiner physischen Präsenz sofort begeistert, obwohl er sich nicht optimal vorbereiten konnte. Er musste die Songs nämlich während der Arbeit einüben, wobei er sich sein Drumkit nur vorstellen konnte.<
Ähnlich viel Fantasie besitzt auch Masha, die sehr visuell veranlagt ist und sich zu ihren Lyrcis von den fertigen Instrumentalversionen der Songs inspirieren lässt. >Als ich die Musik von "Kill Me" hörte, fühlte ich mich spontan bedroht und sah eine Faust auf mein Gesicht zukommen. Daraus entstand der Text, der sinngemäß besagt: "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Wenn du mich umbringen willst, dann tu es, aber erwarte nicht, dass ich mich in der Opferrolle füge."<
Diese kämpferische Attitüde, die sich auch schon in älteren Texten wieder findet, führt die Klischees weiblicher Schwäche ad absurdum. Dadurch wird Masha zu einem neuen Rollenmodell, wie sie unlängst in Amerika erfahren durfte. Nach dem Gig beim legendären "South by Southwest Music Festival" ("SxSW") in Texas sangen nach der Show nämlich rund 25 Mädchen lautstark den Refrain des erstmals live gespielten "Kill Me", weil ihnen der Song nicht mehr aus dem Kopf ging und sie sich mit dem Text so gut identifizieren konnten.
EXILIA haben mit "Nobody Excluded" ganz offensichtlich alles richtig gemacht!

Tracklist

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