Denis Matsuev

Diese Musik in meiner Werbung Denis Matsuev - Pianist

Durch seinen triumphalen Sieg beim elften Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb gelang Denis Matsuev der Aufstieg zu einem gefeierten Star auf der internationalen Konzertbühne. Weltweit war er bei Hunderten von Auftritten in den angesehensten Konzerthallen zu bewundern, einschließlich der New Yorks Carnegie Hall und dem Lincoln Center, des Kennedy Center in Washington DC, der Salle Gaveau in Paris, dem Mozarteum in Salzburg, der Musikhalle in Hamburg, der Great Hall of Conservatoire in Moskau, der Great Hall der Philharmonie in St. Petersburg und der Metropolitan Opera City in Tokio. Matsuev gab brillante Aufführungen in zahlreichen Festivals inklusive des Russischen Winter Festival in Moskau, dem Andrew Lloyd Webber Festival in London, dem Auvers-Sur-Oise Festival und La Côte-St-André (Berlioz) Festival in Frankreich, dem Chopin Festival in Dushniki, Polen und weitern Festivals in Brasilien, China, Spanien, und der Türkei.

Denis Matsuev wurde 1975 als Sohn einer Musikerfamilie in der sibirischen Stadt Irkutsk geboren. Seine ersten Klavierstunden bekam er im Alter von vier Jahren und hatte nur fünf Jahre später mit Haydns Klavierkonzert sein Debüt. 1991 zog Matsuev nach Moskau um dort sein professionelles Training an der Moskauer Zentralspezialisierten Musikschule fortzuführen. Denis Matsuev trat bereits in über 400 Städte in Russland sowie in 42 verschiedenen Ländern auf und wurde u.a. zum Preisträger des internationalen Wohltätigkeitsstiftungsprogramms "New Names". Matsuev absolvierte das Moskauer Konservatorium unter der Leitung von Professor Alexei Naseddkin und Professor Sergey Dorensky. Dorensky beschreibt Denis Matsuev als "einen der hellsten und talentiertesten Studenten, der besonders durch seine perfekte Technik und Kunstfertigkeit auffällt." Obgleich das Repertoire des Künstlers sich umfassend darstellt, liegt ihm wahrscheinlich die romantische Musik (Liszt, Schumann, Chopin) am meisten. Er verehrt den klassischen Jazz und verwendet von Zeit zu Zeit in seinen Konzertprogrammen eigene Kompositionen sowohl als auch Improvisationen von gängigen Jazz-Themen. Ferner war Matsuev der erste klassische Musiker, der bei einem Andrew Lloyd Webber Festival in London (1995-1996) eine Jazz-Zusammenstellung spielte und improvisierte Opern-Themen Webbers aufführte.
Zu den Preisen, die Denis Matsuev auf internationaler Ebene bereits gewann zählen u.a. der Internationale Klavierwettbewerb in Johannesburg (Grand Prix 1993), in Südafrika (Grand Prix 1994), sowie der internationalen



Klavierwettbewerb von Paris (1998). Nicht zu vergessen ist sein Sieg des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs in Moskau im Jahre 98.
Denis Matsuevs Auftritte werden begleitet von höchst angesehenen russischen Orchestern, wie z.B. dem Russischen National Orchester unter der Leitung von

Vladimir Spivakov and Mikhail Pletnev, dem Russischen Sinfonieorchester unter Vladimir Fedoseyev, dem Russischen Staatssinfonieorchester unter Valery Polyansky, Bolshoi Sinfonieorchester unter Mark Ermler, Staatsakademie Sinfonieorchester unter der Direktion von Eugeny Svetlanov, und der Moskauer Philharmonie unter der Direktion von Mark Ermler. Weitere Auftritte hatte Matsuev mit dem Tokio Philharmonieorchester, dem Osaka Century Orchester, dem Seoul Philharmonie, der Utah Symphonie, der Budapest Philharmonie, dem Warschauer Nationalorchester und dem Island Sinfonieorchester.

Mit dem Russischen Nationalorchester, geleitet wurde von Maestro Vladimir Spivakov, tourte Denis Matsuev durch 10 Städte der USA, wobei er mit dem Bolshoi Sinfonieorchester 25 Städte der USA bereiste. Während der 2000-2001 Saison spielte Matsuev in mehr als 110 Konzerten weltweit, einschließlich seiner Tour in den Vereinigten Staaten. Zu seinen letzteren Engagements zählen u. a. Festivals in Lyon, Nancy und Yalta, sowie Vorführungen in Paris, Moskau, Kopenhagen, Sydney, Slowenien, China und Japan. Mit einem Konzert weihte Matsuev zusammen mit Spivakov im Dezember 2003 das Internationale Haus der Musik in Moskau ein an welchem auch der russische Präsidenten Vladimir Putin teilnahm.
Später wurde er von Vladimir Spivakov und der Nationalen Philharmonie Russlands eingeladen in einem Konzert in Tel Aviv für den Frieden Israels zu spielen.


(1/2005)