David Orlowsky Trio

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Nach den ersten beiden Erfolgsalben "Noema" und "Nessiah" melden sich das David Orlowsky Trio mit ihrem neuen Album "Chronos" zurück. Es ist eine absolut gelungene und hörenswerte Essenz der vielen musikalischen Einflüsse, die das Trio im Laufe ihrer Karriere geprägt haben.
Klezmer Music ist zwar immer noch ein wichtiger Bestandteil, aber Lateinamerikanische und spanische Elemente halten in der Musik ebenso Einzug wie die fröhliche Asymmetrie der Balkanmusik, die eingängige Alltäglichkeit des Pop oder die individuelle Phrasierung des Jazz. Auch werden die engen Bande der traditionellen jiddischen Musik zur Klassik vom David Orlowsky Trio in Erinnerung gerufen. So ist dieses Album mit seinen 14 Eigenkompositionen ein beeindruckendes Zeugnis der musikalischen Leidenschaft und Schönheit dieses Trios. Zu Recht also wurde der Klassik Echo Preisträger 2008 dieses Jahr erneut mit einem Echo in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen" ausgezeichnet.
Mit dabei sind wieder die Special Guests Per Arne Glorvingen (Bandoneon) und Avi Avital (Mandoline).

"Kulturnews- CD des Monats […] Orlowskys Klezmerspielart ist sehr gepflegt und klangbewusst, häufig verträumt und nachdenklich, lebt aber nicht zuletzt auch stark vom diskreten rhythmischen Impuls. Eine faszinierende Mischung."
(Kulturnews)

"Eine Klassik der anderen Art: "Chronos" erinnert daran, dass jüdischer Klezmer keineswegs mit schlichter Folklore gleichzusetzen, sondern durch vielfältige Bande mit der Klassik verwoben ist. Dass die Klezmermusik ihrerseits wieder den Jazz beeinflusste, zeigt dieses Album allerdings ebenso deutlich."
(Vogue)

"Der deutsche Klarinettist David Orlowsky hat genau diese intensive Herzenswärme in seinem ‚singenden' Ton, der man sich kaum entziehen kann. […] Denn obwohl Orlowsky auch auf seinem dritten Album seiner Klarinette eigentlich altbekannte Tränen entlockt, er sein Instrument frech aufjauchzen lässt oder zum Tanz aufspielt, kommt diese uralte Musik einfach ganz neu daher. Das liegt jedoch weniger an den Kompositionen, die allesamt aus der Feder von Orlowsky, Florian Dohrmann (Kontrabass) und Gitarrist Jens-Uwe Popp stammen. Mit Gästen wie Bandoneonist Per Arne Glorvigen zeigt das Trio, dass es hier nicht um das Idiom der osteuropäische Folklore geht, sondern um ihren Geist."
(Sono)

"Elemente des Klezmer fließen ein, jüdische Folklore und zarte Anleihen an der Musik des Vorderen Orients. Es gibt lyrische Titel wie "Indigo", die an Zartheit kaum zu übertreffen sind. Orlowsky haucht nur so in seine Klarinette und die Konturen verschwimmen in der Stille. Dann haben manche Tracks einen tänzerischen Drive, der einen nicht still sitzen lässt. Titel wie "Carnyx" oder "Juli" sind durch eine faszinierende Rhythmik geprägt. Immer aber gibt es Kontraste, Brücke, plötzliche Rücknahmen und organische Accelerandi. Dabei werden die Eigenarten der in ihrem Klangcharakter doch sehr unterschiedlichen Instrumente in allen Varianten ausgeleuchtet. Ein künstlerisch hochwertiges, sehr kurzweiliges Album!"
(Ensemble)

Tracklist

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