Baiba & Lauma Skride
Diese Musik in meiner Werbung Baiba SkrideDie 1981 geborene lettische Violinistin Baiba Skride entstammt einer Musikerfamilie. Sie wuchs in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. 2001 gewann sie den 1. Preis des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs.
Gerade erst Mitte zwanzig, spielte Baiba Skride bereits mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Philharmonia Orchestra, der Melbourne Symphony und dem Residentie Orkest. Zu den namhaften Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitete, gehören u.a. Herbert Blomstedt, Charles Dutoit, Hans Graf, Claus Peter Flor, Paavo und Neeme Järvi, Sir Neville Marriner, Peter Oundjian, Mikhail Pletnev, Leif Segerstam, Mikko Franck, Andris Nelsons und Kirill Petrenko.
In der Spielzeit 2008/09 wird Baiba Skride mit dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Charles Dutoit in Europa auf Tournee gehen, gefolgt von zwei Aufführungen des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons. Die im Januar 2008 bei Sony in gleicher Besetzung erschienene CD wurde von der Kritik einhellig gefeiert: "Skrides Spiel ist unfehlbar intelligent, ihre Virtuosität ist mit einem feinen Gespür für die Bandbreite an Gefühlen eines Stückes verbunden. Ihr Ton ist voll und dennoch auf wunderschöne Weise kontrolliert und ihre Phrasierung besitzt durchweg überwältigende Natürlichkeit…klar, überlegt und überzeugend. (International Record Review).
In Japan wird Baiba Skride mit dem Nagoya Philharmonic unter Thierry Fischer gastieren, weitere Auftritte führen sie zum Stockholm Philharmonic mit Sakari Oramo, zum Malmö Syphony Orchestra unter Pietari Inkinen und zum Orchester ihrer Heimat, dem Lettischen Nationalorchester. Nach ihrem großen Erfolg mit dem Minnesota Orchestra im Frühling 2008 unter Osmo Vänska, wird sie erneut in die USA reisen und dort mit den Sinfonieorchestern von Oregon, Detroit, Charlotte, Utah und Kansas City konzertieren.
Im deutschsprachigen Raum unternimmt Baiba Skride zwei Konzertreisen im Duo mit Lauma Skride. Ebenfalls mit ihrer Schwester wird sie in Orchesterkonzerten bei den Leipziger Bachtagen und bei den Züricher Festspielen gastieren, auf dem Programm stehen Doppelkonzerte von Bach und Mendelssohn.
Baiba Skrides Debüt-CDs erschienen im Herbst 2004 bei Sony Classical, für das sie Solokonzerte von Mozart, Schubert und Michael Haydn und Werke für Solovioline von Ysaye, Bartok und Bach auf zwei CDs einspielte. Sie gewann damit den Echo Klassikpreis der Deutschen Phonoakademie als beste Nachwuchskünstlerin. 2006 folgte ihr Album mit Violinkonzerten von Schostakowitsch und Janacek, für das sie ebenfalls einen Echo Klassik erhielt. Ein Jahr später folgte eine Duo-CD mit ihrer Schwester Lauma Skride, mit Werken von Schubert, Beethoven und Ravel. Auf ihrem aktuellen Album spielt sie Tschaikowsky, zusammen mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons.
Baiba Skride spielt die Stradivari Violine 'Wilhelmj' (1725), die ihr freundlicherweise von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.
Lauma Skride
Die Pianistin Lauma Skride wurde 1982 in Riga als jüngste der drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie, Klavier zu spielen und wurde nach Beendigung der Grundschule Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule Emil Darzins in Riga. Abschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil ( u.a. Maria Canals in Spanien und Cleveland International Piano Competition USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.
Konzertreisen führten sie durch Europa und nach Asien, wo sie sowohl als Solistin als auch zusammen mit ihren Schwestern, der Bratschistin Linda und der Geigerin Baiba, in einer Vielzahl von Konzerten auftrat.
Ihre solistische Laufbahn begann Lauma Skride noch vor dem Abschluß Ihres Studiums mit einem Auftritt mit einen Konzert der Potsdamer Bachtage 2005 mit dem Brandenburgischen Staatsorchester unter der Leitung von Andris Nelsons. Es folgten Einladungen zum Aachener Symphonieorchester, zu den Staatsorchester Wiesbaden und Hannover, zu den Hamburger Symphonikern (Leitung: Peter Schreier) und zum Symphonischen Orchester der Stadt Heidelberg, mit welchem sie die Uraufführung von Mark Moebius Klavierkonzert "Portrait of a Business Woman" unter der Leitung von Cornelius Meister spielte.
Ihr Japan-Debüt gab sie im Sommer 2007 beim Kyoto Symphony Orchestra und einer Rezitaltournee, eine Wiedereinladung für die Saison 2008/2009 folgte.
Seither entwickelt sich ihre solistische Karriere stetig, in 2008/2009 ist sie u.a. eingeladen zum Philharmonischen Orchester Kiel, zur Neubrandenburger Philharmonie, zur Nordwestdeutschen Philharmonie und zum Baltic Youth Orchester unter der Leitung von Kristijan Järvi. Rezitale führen sie u.a. nach Salzau, Torgau und Leipzig, sie ist außerdem zu Kammermusikabenden nach Darmstadt, zu den Leipziger Bachtagen, zur Mozartiade Augsburg und erneut zu den Schwetzinger Festspielen eingeladen.
Lauma Skride hat den Klavierzyklus "Das Jahr" von Fanny Mendelssohn-Hensel bei Sony eingespielt, für die Aufnahme wurde sie 2007 mit dem Echo-Klassik Preis als beste Nachwuchskünstlerin geehrt. Ihre jüngste Einspielung, ein Duoalbum mit Werken für Violine und Klavier, spielte sie mit ihrer Schwester Baiba Skride ein.
Zu ihrem Repertoire zählen unter anderem Klavierkonzerte von Mozart, Saint-Saens, Prokofieff, Rachmaninoff und Liszt, aber auch außergewöhnliche Konzerte wie die Sinfonia Concertante von K. Szymanowski und das Klavierkonzert in F von George Gershwin.

